Gibt es auch Rassehunde und Rassekatzen im Tierheim?

Neben den vielen originellen Mischlingen finden sich auch immer wieder Rassehunde in den Tierheimen. Ein Rassehund hat seine Besitzer natürlich eine Stange Geld gekostet und wird deshalb nicht so leicht ausgesetzt. Doch Allergien, Scheidungen, Wohnungswechsel oder Krankheit machen auch vor den Besitzern von Rassehunden nicht halt. 
Deshalb sollten Sie, wenn Sie einen Rassehund suchen, immer erst ins Tierheim schauen. Vielleicht wartet dort Ihr Traumhund auf Sie.

Die häufigsten Tierheimkandidaten sind die Deutschen Schäferhunde. Sie findet man in allen Farbschlägen und Altersstufen.
Andere Rassen, die man immer wieder in Tierheimen findet, sind:
Huskies, Dobermänner, Rottweiler, Dackel, Cockerspaniel, Collies, Yorkshire Terrier, Pudel, Boxer, Labrador und Golden Retriever u.a.
Doch auch andere, teils seltene Rassen wurden schon im Tierheim Bayreuth abgegeben:
Afghanen, Barzois, Bearded Collies, Dogo Argentinos, Neufundländer, Shi-Tzus, Pekinesen, Kaukasische Owtscharki, Wolfsspitze, Briards, Setter und vor einiger Zeit sogar zwei Xoloitzcuintle, ein Chinesische Schopfhund und noch viele andere. 

Die häufigste Rassekatze im Tierheim ist die Perserkatze. Leider werden diese Tiere oft unüberlegt angeschafft. Das Fell der Perserkatze braucht viel Pflege, denn allein können die Tiere ihr langes Fell nicht sauber halten. Viele Perser kommen in einem schlimmem Zustand ins Tierheim, so dass das verfilzte Fell erst einmal abgeschoren werden muß. Aus so einem „hässlichen Entlein“ wird aber bei guter Pflege bald wieder eine Katzenschönheit.