Glückspilze

Jella & Helge
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JELLA und HELGE unsere beiden Notfallkinder durften am 04.12.2016 in ihre Koffer packen und in ihr neues Zuhause umziehen.

Als sie zu uns kamen hatten sie einen schlimmen Katzenschnupfen hinter sich. Die Behandlung war leider zu spät, weshalb JELLA erblindet ist und HELGE nur noch auf einem Auge sieht. Die kleine JELLA orientiert sich kurzer Hand an HELGE und hat somit ihr kleines Katzenleben gut im Griff.

Wir sagen vielen lieben Dank an die neuen „Katzenbesitzer“, dass Sie sich ganz bewußt für ein Tier mit Handicap entschieden haben und sich so liebevoll um sie kümmern!

Senioren im Glück
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Nicht nur kleine, rassige und schmusige Katzen kommen zu uns, sondern öfter auch mal „ältere Semester“. So auch unser Quartett MAUSI, KALLE, TRUDI und FELIX, weil ihre Besitzerin verstorben ist. Alle Vier im Alter zwischen 15 und 18 Jahre.

Leider haben es diese Katzen besonders schwer, eine zweite Chance zu bekommen. Manchen bleibt es leider nicht erspart, ihre letzen Jahre oder auch nur Monate im Tierheim zu verbringen, weil sich niemand findet, der ihnen ein Zuhause schenken und sie bis zum Schluss begleiten möchte.

Natürlich wird die Entscheidung für eine alte Katze, mit der man vielleicht nur noch kurze Zeit verbringen kann, eher selten gefällt – man will seinen neuen Weggefährten schließlich über viele Jahre bei sich haben.

Umso größer ist die Freude, dass es liebe Menschen gibt, die sich bewusst für ein älteres Tier entscheiden. Alle Vier sind – jeweils als Duo – in ihr neues, liebevolles Zuhause umgezogen und genießen ihren Lebensabend.

Der 10-jährige Dackel-Mix Moritz hat endlich ein neues Zuhause gefunden
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Der kleine MORITZ musste traurigerweise am 4. April 2014 zu uns gebracht werden, weil sein Besitzer verstorben ist.

MORITZ freut sich sehr, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Er sucht den Kontakt zu Menschen und genießt jede Streicheleinheit. Trotz seines Alters liebt er Spielzeug, besonders wenn es quietscht. Er fährt problemlos im Auto mit und man kann ihn ohne Leine laufen lassen.

Mit Artgenossen versteht sich MORITZ gut. Er bevorzugt allerdings Hündinnen. Bei diesen lässt er seinen ganzen Charme spielen und verhält sich oft wie ein Teenager.

MORITZ hat Spondylose, welche eine Versteifung des Rückens zur Folge hat und weshalb er dauerhaft Schmerzmittel brauchen wird. Sein neues Zuhause muss möglichst barrierefrei sein, da ihm Treppensteigen schwer fällt. Außerdem sollten täglich Spaziergänge mit ihm unternommen werden, um seine Muskulatur weiter aufzubauen.

Und nun die beste Nachricht (18.01.2015). Moritz hat seine „sieben Sachen“ gepackt und ist ein neues Zuhause umgezogen. Er hat sehr fürsorgliche Menschen gefunden. Sie bauten ihm eine Rampe, damit er aufs Sofa klettern kann, er bekommt sogar ein orthopädisches Hundebett und eine Wärmelampe, damit er es am Rücken warm hat, wenn es beim Gassi gehen sehr kalt war.

Einfach nur wunderbar! Lieber Moritz wir wünschen Dir ein wunderbares Seniorenleben in deinem neuen Zuhause.

Die Katze vom Menzelplatz
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LILLY (geb. ca. 2009) wurde an der Bushaltestelle am Menzelplatz einfach herzlos am 24.09.2014 ausgesetzt. Am nächsten Tag brachte ein aufmerksamer, tierlieber Mensch sie in unsere Obhut. Die völlig verstörte Katze (wen wundert es nach 24 Stunden in einer Katzentransportkiste an einem belebten Platz) wollte erst einmal von Menschen nichts mehr wissen. Doch nach ein paar Tagen stellte sich heraus, dass die Katzendame sehr verschmust und absolut lieb ist. Erst dann entdeckten wir ihr eigentliches Leid: LILLY hat nur 3 Beine. Doch sie ist sehr geschickt damit unterwegs.

Ein junges Paar konnte sich diesem ganzen Schicksal nicht verschließen und nahmen sie ohne großes Federlesen mit und freuten sich darauf, der Katzendame LILLY ein schönes neues Zuhause bieten zu können.

Liebe LILLY, wir wünschen Dir und Deinen neuen „Dosenöffnern“ eine wunderschöne gemeinsame Zeit, in der Du hoffentlich vieles wieder vergessen kannst.

Papa Charly, der Zurückgebliebene
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CHARLY wurde zusammen mit seinen Söhnen am 2. Juni 2014 bei uns abgegeben. Sein Herrchen musste sich wegen Umzugs leider von ihnen trennen.

CHARLY blieb nun ganz traurig allein bei uns im Tierheim zurück, denn seine Söhne, die „Jungspunde“ wurden alle schnell vermittelt. Wie sich in den letzten Wochen gezeigt hat, ist er in der Wohnung sehr brav, verträgt  sich mit Katzen, kann auch mal alleine bleiben und Autofahrten bereiten ihm keine Probleme.

Der liebenswerte Hundesenior ist für sein Alter noch recht fit und findet Spaziergänge toll. Schenkt man ihm ein wenig Aufmerksamkeit, wird er wieder zum „Jungspund“ und springt aufgeregt hin und her. Streicheleinheiten genießt er sehr und kann gar nicht genug davon bekommen. Wie das Alter es so mit sich bringt, hört er ein wenig schlechter, die Augen sind auch nicht mehr so gut und Herztabletten muss er auch nehmen.

Für CHARLY wünschten wir uns nette Leute (evtl. auch ältere Leute)  die ihn so nehmen, wie er ist und die es nicht stört, dass er aufgrund seines Alters schon etwas schlecht sieht und hört. Auch dieser Wunsch ist nach längerer Wartezeit in Erfüllung gegangen: Ein älteres Ehepaar hat sich auf den ersten Blick in Charly verliebt. Wie gut es ihm dort geht, sieht man schon daran, dass das Ehepaar eine Tragetasche für Charly anschaffte, damit er nicht immer Treppen steigen muss, wenn es zum Gassi gehen geht. Es ist so schön zu wissen, wie fürsorglich für Papa CHARLY auf seine alten Tage gesorgt wird. Ein ganz dickes DANKE!

Trude und Junior im doppelten Glück
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TRUDE (geb.: 2010, schildpatt mit etwas längeren Haaren) und JUNIOR (geb.: 2010 schwarz) waren bei ihrer Aufnahme im Tierheim sehr verängstigt. Während sich Trude dennoch von Anfang an streicheln ließ, verweigerte Junior jeglichen Annäherungsversuch.

Mit ganz viel Geduld einer lieben Katzenstreichlerin hat Junior enorme Fortschritte gemacht und Vertrauen zu Menschen (in diesem Fall Katzenstreichlerin) gefasst. Ausgiebig lässt er sich von ihr streicheln und genießt dies sichtlich. Seine sichere Höhle in der Kratzbaumtonne verlässt er jedoch bisher kaum.

TRUDE hat sich zu einer richtigen Schmusekatze entwickelt und genießt laut schnurrend ihre Streicheleinheiten. Die Verschmustheit von TRUDE hat JUNIOR viel Vertrauen gegeben, d.h. die zwei sind ein tolles Team geworden. Und sie dürfen es auch bleiben, denn sie konnten gemeinsam die Koffer packen und in ein gemeinsames, neues Zuhause umziehen. Dank an die Katzenstreichlerin und die neuen Besitzer von TRUDE und JUNIOR, die bestimmt eine gute Zukunft vor sich haben.

Happy-End
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Hallo Leute, ich bin am Samstag ins Tierheim gekommen weil ich auf der Straße herumlief und da haben die gemeint, das wäre gefährlich obwohl ich nur noch einen Zahn habe. Na ja, versteh ich ja.

Aber jetzt fragt keiner nach mir und das verstehe ich nicht. Kennt mich denn gar niemand?

Euer Alois.

Dies war der Aufruf auf Facebook. Eine aufmerksame Leserin erkannte „Alois“ als Dusty und rief sofort sein Frauchen an. Diese wiederum rief völlig aufgeregt bei uns im Tierheim an, denn sie konnte es nicht glauben, dass Dusty von Kronach nach Bayreuth gelaufen sein könnte. Dies kann sich auch niemand vorstellen, zumal Dusty aus dem eingezäunten Garten verschwunden ist. Bedingt durch sein Alter kann er eine solche Strecke nicht zurück gelegt haben.

Eine Spaziergängerin aus Kulmbach fand Dusty in der Nähe des Tierheims und gab ihn dort ab. Wie Dusty hierhin kam, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.

Umso größer war die Freude als Frauchen ihren Hund wieder in den Armen hielt!

Tasco
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Es war einmal ein junger Rottweiler namens TASCO, der „vorübergehend“ in einer Hundepension abgegeben wurde. Leider holte ihn niemand mehr dort ab. So kam er im September 2012 in unsere Obhut.

In seinen ersten Monaten im Tierheim verhielt er sich zuweilen noch unsicher. Womöglich lag dies auch daran, dass er etwas gehandicapt war: Er konnte nicht so klar sehen, wie es für einen Hund dieses jugendlichen Alters üblich wäre. Zudem schienen ihm viele an sich ganz alltägliche Dinge, wie zum Beispiel beim Gassi gehen an weidenden Kühen oder Schafen vorbeizukommen, noch völlig unbekannt zu sein.

Zügig fasste er jedoch Vertrauen zu seinen Bezugspersonen und entwickelte bald ein gesundes Selbstbewusstsein: Voller Neugier, fröhlich und verspielt erkundet er nun die Welt. In der Hundeschule machte er ebenfalls erfreuliche Lernfortschritte und beherrschte recht schnell einige Grundbefehle.

Rottweiler sind in der Kategorie II der Hundeverordnung gelistet. In einigen Bundesländern, wie z.B. Bayern, ist deshalb die Durchführung eines Wesenstests obligatorisch.

Wir können nun voller Stolz berichten, dass TASCO mit Hilfe seiner tollen neuen Familie diesen Wesenstest mit Bravour gemeistert hat!!! Wir sagen herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Jedes gute Märchen endet mit dem Satz „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann… „ In diesem Sinne wünschen wir TASCO mit seiner neuen Familie eine wunderbare Zeit.