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Können Menschen so grausam sein?

 

In einem unbeschreiblich jämmerlichen Zustand fand eine Passantin am 29.10.2011 ein Kätzchen vor der Müllverwertungsanlage in Dressendorf und brachte es zu einem Tierarzt. Im Anschluss wurde das abgemagerte und ausgetrocknete Findelkind der Obhut des Tierheims übergeben.

 

Maddy, wie sie von uns genannt wurde, war nicht nur über und über von Flöhen befallen, sie hatte auch sehr schlechte Zähne, die eine Nahrungsaufnahme verhinderten. Ihr Körper wies mehrere kahle Stellen auf. Eine große Geschwulst, die bereits aufgebrochen war und eiterte, führte zu einer Zungenfehlstellung.

 

Ihr liebes, aufgeschlossenes Verhalten zeigte, dass sie mit Sicherheit Kontakt zu Menschen hatte.

 

Wie wenig Achtung vor der Kreatur müssen Besitzer jedoch haben, wie herzlos und gleichgültig müssen sie sein, wenn sie ein ihnen anvertrautes Tier dermaßen vernachlässigen!? Von heute auf morgen kann ein Tier nicht so aussehen! Unglaublich, wie es überhaupt soweit kommen kann! Schon längst wäre eine tierärzliche Versorgung nötig gewesen, aber vielleicht scheute man auch die dafür anfallenden Kosten.

 

Am 31.10.2011 musste Maddy von ihren Leiden erlöst werden.

 

Bevor man sich ein Tier anschaffen möchte, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man für viele Jahre Verantwortung übernimmt. Nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten, wie Krankheit und Not, sollte man das einem anvertraute Lebewesen begleiten und seinen Verpflichtungen gerecht werden.

 

Zitat Friedrich des Großen:

"Ich glaube, ein Mensch, der gegen ein treues Tier gleichgültig sein kann, wird gegen seinesgleichen nicht dankbarer sein."

 

01.11.2011

 

Herzlos ausgesetzt und billig entsorgt!

 

Am 26.07.2011 fand eine Passantin im Tierpark Röhrensee mitten auf dem Weg einen wackelnden Pampers-Karton. Sie öffnete ihn und zum Vorschein kam in dem viel zu engen Behältnis eine junge ängstliche Katze. Durch den Anruf der Frau wurde das Tierheim informiert. Eine Mitarbeiterin holte das ausgesetzte Tier sofort ab und nahm es in Obhut.

 

Der Stubentiger wurde umgehend vom Tierarzt untersucht.

 

Dabei stellte man eine ziemlich frische Kastrationsnarbe fest; außerdem eine nicht angeborene Taubheit, die der kleinen Samtpfote noch Probleme bereitet. Schätzungsweise beträgt das Alter des Katzen-Mädchens 1 bis 1 1/2 Jahre.

 

Unverständlich bleibt, warum das Tier trotz der Investition in eine OP einfach herzlos ausgesetzt und billig entsorgt wurde! Möglicherweise ist die aufgetretene Taubheit der Grund dafür.

 

Falls Sie diese Katze kennen, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen!

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Happy End für Silia! Näheres erfahren Sie unter Glückspilze!