Vermittlungskriterien

Freigänger:

Die meisten Fundkatzen kennen bereits die Freiheit und wollen diese auch weiterhin. Deshalb müsste das neue Zuhause sehr wenig Verkehrsaufkommen haben. Bei größerem Verkehrsaufkommen, sollte auf jeden Fall der Garten gesichert sein. Freigänger gehören auch nicht in ein Hochhaus oder einen Wohnblock, da die Katze keinen Zugang zur Wohnung hat, außer evtl. Erdgeschoss (Balkon).

Wohnungskatzen:

Katzen brauchen viel Platz. Deshalb sollte die Wohnung KEINE 1-Zimmer-Wohnung sein. Für Katzen ist es vorteilhaft, wenn ein Balkon vorhanden ist. Dieser muss mit einem Katzennetz gesichert werden, ansonsten sind Stürze mit oft schweren Verletzungen vorprogrammiert. Gekippte Fenster müssen ebenfalls gesichert sein, da sich schon viele Katzen in einem gekippten Fenster tödlich verletzt haben.

Katzenbabies:

Die Kleinen müssen das Sozialverhalten und den Umgang mit Artgenossen bzw. auch Menschen lernen. Dies tun sie spielend und durch kleine Reibereien mit einer anderen Katze. Deshalb dürfen Babykatzen nicht alleine gehalten werden, gestörtes Verhalten und Unsauberkeit sind sonst vorprogrammiert. Entweder 2 Babykatzen oder 1 Babykatze zu einer bereits vorhanden Katze dazu. Diese sollte nicht älter als 5-7 Jahre sein, da das Spielverhalten bei älteren Katzen nicht mehr ausreichend ist.

Katzenpärchen:

Katzen die zusammen abgegeben wurden, werden nur in Einzelfällen getrennt. Auch unsere Fundkatzen schließen oft große Freundschaften, diese werden nur zusammen vermittelt, da sie sonst unter der Trennung leiden.

Menschen die mindestens 8 Stunden täglich nicht zuhause sind, sollten zwei Katzen aufnehmen, außer die Katze ist schon älter und braucht viel Ruhe. Ab und an gibt es auch Einzelgänger, die sich nicht mit Artgenossen verstehen und lieber alleine sind.

Leute in sehr hohem Alter sollten keine Babykatze nehmen, da die Kleinen sehr lebhaft sind, daher Sturzgefahr. Es kommt ja nicht selten vor, dass die Katze bis zu 20 Jahre alt wird und deshalb ihren Besitzer überlebt und eine Weiterversorgung der Katze meistens nicht gewährleistet ist.

An WG’s mit mehr als 2 Personen vermitteln wir keine Katzen. Die Mitbewohner wechseln sehr oft und dann fühlt sich keiner mehr für die Katze(n) zuständig und zusätzlich sind die Katze(n) durch die häufigen Umzüge ständigem Stress ausgesetzt.

Vor Augen halten sollte man sich auch, dass Katzen auch sehr teuer werden können. Bei Brüchen, Verletzungen, Krankheiten fallen häufig sehr hohe Tierarztkosten an. Ebenso wichtig ist – Babykatzen MÜSSEN kastriert werden!

Da wir bei jeder unserer Katzen eine Nachkontrolle durchführen, vermitteln wir (bis auf wenige Ausnahmen) nur im Landkreis Bayreuth.