Unsere Sorgenkinder

WILLY

WILLY ist seit 07.11.2015 bei uns. Wir haben ihn von einer ungarischen Tötungsstation übernommen.
Der junge Mann ist sehr freundlich  und aufgeweckt und sucht den Kontakt zu Menschen sehr. Spielen und Knuddeln sind für ihn das Allergrößte. WILLY ist leider nicht ganz gesund. Er hat motorische Störungen, die ihn immer mal wieder torkeln oder umfallen lassen. Auch konzentrieren kann er sich nicht sehr lange. Selbst wenn er nur geringen Stress hat, fängt er oft an, sich im Kreis zu drehen. Woher das genau kommt, konnte bisher leider nicht geklärt werden. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass sich dies auch in Zukunft nicht wesentlich verbessern wird.
Mit Artgenossen ist WILLY je nach Sympathie verträglich. Sein Umgang mit anderen Hunden unterscheidet sich aber sehr von dem gesunder Hunde. Er sprint sein Gegenüber frontal an und bei zuviel Stress kann es passieren, dass er auch auf ihm bekannte Hunde losgeht. Deshalb wird er nur als Einzelhund vermittelt.

Für WILLY wäre ein ruhiges Zuhause schön, in dem man eventuell mit Physiotherapie an seiner Motorik arbeiten würde. Auch ein extra Raum, in den er sich bei Besuch zurückziehen kann, ist unverzichtbar.

Wenn Sie den kleinen Wirbelwind kennenlernen wollen, besuchen Sie ihn gerne im Tierheim.

JAROMIR

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JAROMIR (geb. ca. 2002/2003) ist sehr unsicher und ängstlich und faucht, wenn man sich ihm nähert. Er zeigt klar und deutlich, wenn ihm was unheimlich ist und er sich dabei unwohl fühlt. Winzige Fortschritte sind zwar schon zu bemerken, aber es wird trotzdem noch eine gehörige Portion Geduld und Zeit erforderlich sein, bis JAROMIR das Vertrauen zu Menschen gewinnt.

SPIKEY

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SPIKEY (geb: 2007), ein Westerwälder Kuhhund x Deutscher Schäferhund, ist ein ganz außergewöhnlicher Hund – leider dürfte gerade dies der Hauptgrund dafür sein, warum er im Tierheim schon seit längerem vergeblich auf ein neues Frauchen oder Herrchen warten muss:

Der Westerwälder Kuhhund, der zu den altdeutschen Hütehunden zählt, unterstützte früher im Westerwald und im Siegerland die Arbeit der Kuhhirten. Seine Aufgabe war es, die Herde zu treiben und Mensch und Tier zu beschützen. Hierfür schätzte und züchtete man diese belastbare, mit starkem Schutzinstinkt ausgestattete Hunderasse.

Diese Eigenschaften sind auch bei SPIKEY recht ausgeprägt. Erhält er jedoch die Möglichkeit, Menschen langsam und in Ruhe kennenzulernen, so bereiten seine ausgesprochene Treue, sein spritziges Wesen und seine große Verschmustheit viel Freude. Selbst nach längerer Trennung (halbes Jahr ist kein Thema) begrüßt er überschwänglich seine ihm bekannten Personen und liebt es, sein weiches, kuscheliges Fell ausgiebig von ihnen streicheln zu lassen. Selbst Kindern gegenüber ist er lieb, wenn er einmal Vertrauen zu ihnen aufgebaut hat.

An der noch unkontrollierten Ausübung seines Territorialverhaltens sollte aber möglichst weiter gearbeitet werden. Hierbei gelangen schon sichtbare Erfolge: Nicht nur, dass SPIKEY inzwischen auf mehrere Stammgassigeher freundschaftlich zugeht und sich auch mit mehreren Tierheimhunden gut verträgt – auch bei Spaziergängen geht er jetzt meist problemlos an Passanten vorbei, statt sie als Bedrohung zu empfinden.

Wir suchen nun: Einen konsequenten, (Hüte)hundeerfahrenen Menschen, der diese positive Entwicklung weiter begleitet, viel Zeit hat, um mit ihm zu „arbeiten“, vielleicht noch ein großes eingezäuntes Gelände besitzt und dazu noch in der Lage ist, dieses besondere Tier jederzeit sicher und vorausschauend zu führen. Im Haushalt sollten möglichst keine Katzen leben.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wird Ihnen seine Betreuerin, Frau Fof, die sich stets liebevoll und in jeder freien Minute um ihn kümmert, gern all Ihre Fragen beantworten und Sie mit SPIKEY bekannt machen!  Bei einem gemeinsamen Spaziergang mit Frau Fof können Sie dann unseren liebenswerten SPIKEY näher kennenlernen.