Hunde

In unserem Tierheim warten einige Hunde auf ein neues Zuhause. Dennoch kann es sein, dass Ihr Traumhund bzw. Ihre Wunschrasse gerade im Tierheim Bayreuth nicht auf Sie wartet. Deshalb beachten Sie bitte auch die Menüpunkte „Private Vermittlung“.

Sie sind auf einen Hund aufmerksam geworden und möchten ihn beim Gassi gehen näher kennenlernen, dann rufen Sie bitte im Tierheim an, um mit unserem Personal einen festen Kennenlerntermin zu vereinbaren.


Denver

Podenco Mix, Rüde, kastriert, geb.: 03.05.2020

Probewohnen

DENVER ist seit 22.06.2022 im Tierheim und wurde wegen Umzugs bei uns abgegeben.

Der sanfte Rüde ist absolut liebenswert. Er braucht anfangs Zeit, um neuen Menschen zu vertrauen, aber mit etwas Ruhe und Geduld wird das schon.
DENVER kann laut der Vorbesitzer alleine bleiben und ist auch ansonsten unkompliziert im Haus.

Mit anderen Hunden versteht er sich je nach Sympathie gut. Wobei Hündinnen ihm definitiv lieber sind.

DENVER fehlt es noch an Selbstvertrauen und so wäre es schön, wenn seine Menschen ihm helfen würden, etwas sicherer zu werden. Stück für Stück traut er sich schon etwas mehr, allerdings braucht er hierfür einen Menschen an seiner Seite, der ihn ermutigt und ihm Sicherheit gibt.

Wir hoffen sehr, dass DENVER bald seine Menschen findet und umziehen kann.



Zulu

 Schäferhund, Rüde, unkastriert, geb.: 05.08.2015

ZULU ist seit Februar im Tierheim und musste wegen Auflagen der Vermieter abgegeben werden.

Er ist ein sehr verspielter und auch verschmuster Kerl, der jedoch eine Beeinträchtigung hat. Er läuft teils sehr wackelig, manchmal wirkt es, als hätte er Gleichgewichtsprobleme. Tierärztlich wurde er bereits untersucht, wobei ein Problem des Gehirns vermutet wird. Als er zu uns kam, konnte er weder auf glatten Böden, noch auf Treppen laufen, wir haben fleißig mit ihm geübt und so klappt das mittlerweile sehr gut.

Mit ihm sollte physiotherapeutisch auf jeden Fall weiter gearbeitet werden, um sowohl Muskeln aufzubauen, als auch sein Körpergefühl zu verbessern.
Mit anderen Hunden zeigt er sich aktuell noch recht kratzbürstig.

Wer ZULU eine Chance gibt, obwohl er ein bisschen „anders“ ist, wird es nicht bereuen, denn unsere Herzen hat er schon erobert.

Miley

Mischling, Hündin, unkastriert geb.: ca. 2009

Patin: Lisa Brendel

MILEY ist seit 07.05.2019 im Tierheim Bayreuth, da ihr Besitzer sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um sie kümmern konnte.

MILEY ist am Anfang etwas unsicher bei ihr unbekannten Menschen und versucht das durch Bellen zu überspielen. Hat man allerdings ihr Vertrauen gewonnen, ist sie eine lernwilige und freundliche Hündin. Es fällt MILEY bei Frauen generell leichter Vertrauen zu fassen, als bei Männern. Wir gehen davon aus, dass sie in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrung mit Männern gemacht hat. Inzwischen gibt es allerdings auch männliche Personen, von denen sie sich gerne streicheln und anleinen lässt.

Mit Hunden zeigt sich MILEY im Moment eher unverträglich, daran wird mit ihr aber bei gemeinsamen Gassirunden mit Artgenossen gearbeitet. Allgemein merkt man, dass sie in ihrem früheren Leben nicht sehr viel kennengerlernt hat. Sie reagiert, vor allem beim Gassi-Gehen, sehr unsicher auf alltägliche Dinge wie Fahrräder oder auch vorbeilaufenden Menschen. MILEY zeigt das dann mit dem bereits oben genannten verbellen. Dies wird sich mit regelmäßigem Training aber sicherlich bessern.

MILEY liebt es, mit vertrauten Menschen zu spielen und genießt sichtbar die Aufmerksamkeit, die sie bekommt. Sie beherrscht die Grundkommandos und führt diese auch zuverlässig aus. Die Kopfarbeit macht ihr Spaß und sie möchte immer mehr lernen.

Wenn MILEY Ihr Interesse geweckt hat, dann kommen Sie sie doch einmal im Tierheim besuchen.



 Lina

Chow-Chow, Hündin, kastriert, geb.: ca. 2013
Reserviert

LINA ist seit Mai bei uns im Tierheim. Sie kam durch eine Beschlagnahmung zu uns. Hier wurde LINA Mama und hat das ganz toll gemacht. Ihr Baby ist nun vermittelt und so sucht nun auch LINA ein Zuhause.

LINAs Gesundheitszustand war nicht der Beste. Ihr muss es schon lange nicht besonders gut gegangen sein. Sie hat Spondylose über die gesamte Wirbelsäule und bekommt dafür nun ein neues Medikament, welches ihr die Schmerzen nimmt. Zudem hat sie Kniegelenksarthrosen und eine Allergie gegenüber mancher Futtermittel. Trotzdem ist LINA gegenüber Menschen, die sie kennt, eine sehr liebe Hündin. Bei Fremden ist sie misstrauisch. Zu ihren Bezugspersonen ist sie verschmust und sehr dankbar, wenn man sich Zeit für sie nimmt.

LINA liebt es, das Tierheimgelände zu erkunden und deshalb würde ihr ein Garten bestimmt gut gefallen. Mit anderen Hunden versteht sie sich je nach Sympathie gut. Im Tierheim ist sie zusammen mit ihrer Freundin LARA auf den Ausläufen.

Für unsere LINA wünschen wir uns nette Menschen, die ihr ein ruhiges Zuhause schenken. Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.


Simba

Labrador-Schäferhund-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 10.10.2016

Patin: Ilona Schmidt, Stefan Keck

SIMBA kam im November 2020 zu uns. Er wurde abgegeben, da er mit dem Säugling nicht zurecht kam.

Bei uns sucht sich SIMBA seine Menschen aus. Während er zu seinen Bezugspersonen sehr lieb und verschmust ist, ist er allen anderen gegenüber sehr misstrauisch.

Das Laufen an der Leine klappt nach langem Üben mittlerweile sehr gut, allerdings nur, wenn er richtig geführt wird und Vertrauen in die Person am anderen Ende der Leine hat. Spürt er bei seinem Hundeführer Unsicherheit, fällt er in altes Verhalten zurück und es wird sehr anstrengend mit ihm, da er sich dann schon bei Kleinigkeiten aufregt und sehr unaufmerksam wird.

Mit Hündinnen versteht sich SIMBA gut, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Für SIMBA suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung und ohne Kinder. Eine ländliche Gegend würde ihm mit Sicherheit guttun. Er braucht sowohl Geduld als auch Konsequenz und Sachverstand.


Mäx

Chihuahua-Mix, Rüde, unkastriert, geb.: ca. 2017

MÄX ist seit Mai im Tierheim und wurde wegen gesundheitlicher Probleme des Besitzers bei uns abgegeben.

Der hübsche Rüde ist lebhaft und sehr aufmerksam. Er hat aber auch eine sehr verschmuste und anhängliche Seite, die er zeigt, sobald er Vertrauen aufgebaut hat.

Tierarztbesuche und ähnliche Situationen, die außerhalb des normalen Alltags auftauchen, überfordern ihn noch sehr, wobei auch hier das Vertrauen zu seinen Bezugspersonen eine große Rolle spielt. Seine neuen Menschen sollten mit ihm das Anlegen eines Maulkorbs üben, was auch bei uns bereits angefangen wurde.

MÄX wird nur in einen kinderlosen Haushalt ohne Katzen vermittelt, in dem er nicht bzw. nicht lange alleine bleiben muss, denn dies bereitet ihm laut Vorbesitzer Probleme.

Hier zeigt sich MÄX ansonsten sehr freundlich und gut gelaunt. Einen guten Draht zu Hündinnen hat er ebenfalls, denn er ist bisher der einzige Hund, der sich gut mit unserer eher unverträglichen Miley versteht. Bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Wir wünschen uns für ihn Menschen, die schon Hundeerfahrung haben und ihm sowohl Beschäftigung als auch Ruhe bieten können. Er hat so viel Potential und wird mit Sicherheit ein toller Partner werden.


Río

Jack-Russel-Terrier, Rüde, unkastriert, geb.: 16.10.2011

RIO ist seit April 2022 bei uns im Tierheim. Er wurde abgegeben, da er begann, nachts zu bellen und in Situationen, in denen er gestresst war, abschnappte.
Bei uns im Tierheim zeigte er sich anfangs recht verschlossen und abweisend, was vermutlich auch der plötzlichen Änderung seiner Lebensumstände geschuldet war. Inzwischen ist er bei Personen, zu denen er Vertrauen gefasst hat, sehr freundlich und freut sich, wenn man sich mit ihm beschäftigt.

RIO hat leider gesundheitliche Laster zu tragen. Er ist auf einem Auge so gut wie blind und auch auf dem zweiten Auge sieht er nicht mehr sehr gut. So kann es passieren, dass er beispielsweise Türöffnungen nicht sofort findet und man ihn hierbei etwas anleiten muss. Auch ist sein Herz etwas vergrößert, weshalb er Tabletten benötigt. Hiermit kommt er gut zurecht, größere Gassirunden schafft er jedoch (vor allem bei warmen Temperaturen) nicht. Deswegen braucht es alternative Auslastungsmöglichkeiten, da RIO viel Energie hat und diese ohne entsprechende Auslastung nur so aus ihm herausbricht. Bei uns zeigt er viel Interesse an Suchspielen, die ihn geistig sehr gut auslasten.

RIO neigte auch im Tierheim zu Beginn dazu zu schnappen, wenn ihm eine Situation unheimlich vorkam oder er gestresst war. Dieses Verhalten zeigt er inzwischen nicht mehr und lässt sich brav Halsband und Geschirr anlegen. Auch Streicheleinheiten genießt er sichtlich, wenn er einmal zur Ruhe gekommen ist. RIO wird bei uns derzeit auch an das Tragen eines Maulkorbes gewöhnt, der bei Tierarztbesuchen oder neuen Situationen durchaus sinnvoll für ihn ist.
Terriertypisch ist für RIO bei Spaziergängen alles interessanter als der Mensch, der sich am anderen Ende der Leine befindet. Nach der anfänglichen Aufregung lässt er sich jedoch gut zu Streicheleinheiten oder Suchspielen mit Leckerli motivieren. Bei Hundebegegnungen ist seine Reaktion davon abhängig, wie sich das Gegenüber verhält. Wird RIO angebellt, dann regt auch er sich etwas auf, lässt sich jedoch sehr gut beruhigen. Dieses Verhalten wird sich mit dem entsprechenden Training sicherlich schnell verbessern.

Für RIO suchen wir ein ruhiges Zuhause ohne andere Tiere und ohne Kinder, in dem er sich entspannen und einfach Terrier sein kann. Etwas Hundeerfahrung sollte vorhanden sein, da wir nicht ausschließen können, dass RIO in alte Verhaltensmuster zurückfällt und doch einmal abschnappt, sollte er sich erschrecken oder gestresst sein. Sollte der kleine Rüde Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich gerne bei uns im Tierheim und lernen Sie ihn kennen.


Willy

Foxterrier Mix, Rüde, kastriert, geb.: 13.03.2015
Paten: Jörg Schultheis, Andrea Krause

WILLY ist seit 07.11.2015 bei uns. Wir haben ihn von einer ungarischen Tötungsstation übernommen.

Er ist in seinen guten Phasen sehr freundlich und lässt sich dann auch gerne streicheln, in seinen „anderen“ Phasen ist er leider sehr unkontrolliert und wie in einer anderen Welt. Seine große Leidenschaft ist das Rennen. Kann er laufen, ist er glücklich.

WILLY ist leider nicht ganz gesund. Anfangs konnte er sich gar nicht auf Dinge fokussieren, was aber durch entsprechende Übungen besser wurde. Er lernt gerne Neues, aber benötigt hierzu sehr, sehr viel Zeit. Wenn mehrere Reize gleichzeitig auf ihn einwirken, bedeutet das für ihn puren Stress und er fängt an, sich im Kreis zu drehen oder verfällt dann in aggressives Verhalten. Woher das genau kommt, konnte leider trotz umfangreicher medizinischer Untersuchungen nicht geklärt werden.

Je mehr man sich aber mit ihm beschäftigt, desto mehr lernt man WILLY zu „lesen“ und desto besser lassen sich solche Situationen vermeiden. Ob sich das in Zukunft ganz geben wird, ist nicht sicher.

Mit anderen Hunden kann WILLY leider nicht umgehen, deshalb wird er nur als Einzelhund vermittelt.

Zum jetzigen Zeitpunkt benötigt WILLY ein Zuhause mit einem eingezäunten Garten, in dem er sich frei bewegen kann. Ob er jemals in einem Haus/Wohnung zurechtkommt, muss die Zeit zeigen. Auch Gassi-Gehen ist nicht möglich, da ihn dies überfordert.


Kibar

Kangal, weiblich, unkastriert, geb.: 2013

Patin: Angela Schramm

KIBAR wurde durch das Veterinäramt wegen schlechter Haltung beschlagnahmt und unserer Obhut übergeben.

Sie ist ihren Bezugspersonen gegenüber sehr freundlich und anhänglich. Auch bei Fremden dauert es meist nicht lange, bis sie Vertrauen fasst. Sie ist aktiv, liebt es zu Buddeln und spielt auch gerne mit ihren Menschen. Ganz kangaltypisch ist sie territorial und bewacht ihre Wiese, wenn Fremde vorbeikommen.

Beim Gassigehen ist KIBAR oft etwas stur und lässt sich dann nur mit etwas Überzeugungskraft zum Weitergehen bewegen, wenn sie z.B. einen anderen Weg interessanter findet. Beim Zusammentreffen mit anderen Hunden sollte man Abstand halten.

Mit großen Rüden hat KIBAR keine Probleme. Hündinnen mag sie nicht so gerne.

Auch wenn KIBAR für einen Kangal eher einfach ist, sollte man sich über die Rasse informieren. Sie wird nur an Menschen vermittelt, die ihr ein eingezäuntes Grundstück bieten können. Denn auch hier bei uns zeigt sie deutlich, wie sehr ihr das Bewachen liegt.

Wenn KIBAR Ihr Interesse geweckt hat, dann melden Sie sich gerne bei uns um mehr über sie zu erfahren.


Toni

Mischling, Rüde, kastriert geb.: 11.06.2011

Pate: Lucas Ebersberger

TONI ist seit dem 26.12.2018 nach fast einem Jahr Vermittlung wegen eines Beißvorfalls wieder bei uns.
Er traut aufgrund seiner Vergangenheit nicht jedem und deshalb müssen sich neue Menschen um sein Vertrauen bemühen. Hat man dieses aber erstmal gewonnen, dann geht TONI mit einem durch dick und dünn. Er ist seinen Bezugspersonen gegenüber absolut loyal und genießt deren Aufmerksamkeit unheimlich. Er ist verschmust und will einfach nur gefallen.

Seine zukünftige Familie sollte hundeerfahren sein, denn in der Vergangenheit musste TONI nicht selten Situationen alleine regeln, womit er aber total überfordert war. Gibt man ihm klare Strukturen vor, nimmt er diese dankbar an und ist wesentlich entspannter. Er braucht eine einfühlsame, aber gleichzeitig klare und starke Person, an der er sich orientieren kann.

Die Leinenführigkeit hat sich in den letzten Monaten schon sehr verbessert, aber auch hier braucht es Ausdauer und Kontinuität von Seiten des Menschen, denn TONI vergisst gerne mal, dass da ja noch jemand am anderen Ende der Leine ist. Was er mit großer Freude und Zuverlässigkeit macht, ist das Apportieren. Hier wäre es schön, wenn dies in seinem neuen Zuhause fortgeführt werden würde, denn es macht ihm riesigen Spaß.

Kinder sollten aufgrund seiner Vorgeschichte in seinem neuen Zuhause nicht leben. Auch mit Katzen und Kleintieren würde er ungern in einer WG wohnen. Andere Hunde sind meist kein Problem für ihn und eine Vermittlung als Zweithund wäre gegebenenfalls möglich.

Sollten Sie TONI gerne kennenlernen wollen, melden Sie sich bei uns. Bei den richtigen Menschen ist er ein absolutes Goldstück und eine Bereicherung fürs Leben.


 Sammy

Australien Shepherd – Appenzeller-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 09.10.2014

Pate: Noah Kummer

Vermittlung nur an Einzelperson!!

Sammy ist außerhalb des Hauses ein sehr unkomplizierter Rüde. Er ist leinenführig und pöbelt beim Gassi-Gehen niemanden an. Egal ob ihm ein Fahrradfahrer, ein Jogger, ein anderer Hund oder ein Pferd entgegenkommt, besitzt man eine gewisse Sicherheit in der Führung und zeigt man ihm das auch, dann läuft er problemlos an Allem vorbei. Spaziergänge gemeinsam mit ihm fremden Menschen und Hunden sind ebenfalls kein Problem, da Sammy prinzipiell mit Artgenossen verträglich ist und bei ihm fremden Menschen gerne den Charmeur zum Vorschein bringt, wenn diese sich ihm selbstsicher gegenüberstellen. Aufpassen muss man nur dann, wenn er eine Person auf den ersten Blick nicht sympathisch findet, aber auch hier reicht meist ein wenig Abstand zu Beginn, bis er sich an die Anwesenheit gewöhnt hat.

Autofahren gehört nicht zu Sammys größten Hobbies, er springt inzwischen jedoch brav hinein und verhält sich bei der Fahrt ruhig. Zecken lässt er sich gut entfernen und auch Bürsten ist kein Problem, das genießt er sogar sehr.
Er hat bei uns bereits Stadt-Besuche mit Bravour gemeistert und orientiert sich hier gut an seinen Menschen. Bei einem Besuch in der (Außen-)Gastronomie hat er sich bereits nach wenigen Minuten abgelegt und sich entspannt.
Nun sitzt Sammy trotzdem (mit einigen kurzen Unterbrechungen) wieder bei uns im Tierheim, denn er hat ein gewisses Päckchen zu tragen.

Sammys Probleme zeigen sich erst im häuslichen Zusammenleben. Er hinterfragt, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, die sozialen Gefüge in seinem Zuhause, was leider schon zu mehreren Beißvorfällen geführt hat. Daran sind auch die bisherigen Vermittlungsversuche gescheitert. Bei Sammy wird sich dies auch nicht durch eine längere Kennenlernphase im Tierheim vermeiden lassen, da sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass diese Verhaltensmuster gerade im Zusammenleben mit Menschen auftreten, die er kennt und zu denen er eine Bindung aufgebaut hat.

Was suchen wir nun für Sammy? Der hübsche Rüde braucht eine absolut konsequente Führung mit einer klaren Struktur in seinem Alltag. Da Sammy sich daheim auf eine Person fixiert und weitere Personen im Haushalt nach einer gewissen Zeit nicht mehr akzeptiert, wird er nur an eine Einzelperson vermittelt. Diese sollte Erfahrung mit Hunden -bestenfalls auch mit ähnlichen Problemen wie Sammy- haben und sich nicht von ihm einschüchtern lassen. Sammy spürt Unsicherheiten bei „seinen“ Menschen sofort und nutzt diese aus, genauso merkt er jedoch auch, wenn ihm jemand bestimmt und sicher entgegenstellt, dann bringt er dieser Person auch Respekt entgegen. Dennoch darf man Sammy auch dann nicht unterschätzen, wenn man sich seinen Respekt erarbeitet hat. Er wird auch hier versuchen, seine Interessen durchzusetzen und leider kann man nicht vorhersagen, ob sich seine „dunkle Seite“ bei einem Streicheln zur falschen Zeit, bei dem Versuch, ihn von der Couch zu schicken oder beim Füttern zeigen wird. So hübsch und charmant der Rüde ist, so unberechenbar ist er leider in solchen Situationen.
Genau deswegen wird der Maulkorb deshalb ein dauerhafter Begleiter für unseren Sammy bleiben. Diesen akzeptiert er jedoch gut und er stört ihn meist nicht.
In den richtigen Händen wird Sammy ein wunderbarer Begleiter im Alltag sein.
Körperliche und auch geistige Auslastung sind wichtig für ihn, machen aber unglaublich viel Spaß, denn Sammy ist mit riesiger Begeisterung bei der Sache und liebt es, neue Tricks zu lernen.

Für Sammy suchen wir dringend ein neues Zuhause, denn bei uns ist er langsam aber sicher „austherapiert“. Seine Probleme im häuslichen Bereich können wir hier leider kaum bekämpfen, denn bei uns verhält er sich vorbildlich und wir können das häusliche Zusammenleben nicht (dauerhaft) simulieren.
Sollte der Charmeur Ihr Interesse geweckt haben, dann melden Sie sich gerne bei uns.