In Memoriam

Brownies Vermächtnis
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Da mir meine Krankheit keine andere Wahl ließ, musste ich am letzten Donnerstag über die Regenbogenbrücke gehen ohne mich vorher bei allen, die mich in den letzten Wochen und Monaten begleitet haben, zu bedanken für die Fürsorge und die Freundschaft, die mir entgegen gebracht wurde. Mein Frauchen hat mir versprochen, dies hier für mich nachzuholen:

Brownie musste viel zu früh wegen ihrer schweren Krankheit gehen, doch konnten wir ihr ein langes Leiden ersparen. Meine größte Stütze auf diesem schweren Weg war Ivonne Schug, die mir rund um die Uhr mit ihrem Rat zur Seite stand. Mir ist klar, dass das nicht selbstverständlich ist und darum gilt ihr auch mein größter Dank!

Danke alle denen, die uns bei dem Transportboxenprojekt unterstützt haben. Sie haben ebenso wie ich geglaubt, gemeinsam schaffen wir es. Wir haben es auch geschafft, nur für Brownie war es zu spät. Mein Dank gilt auch all denen, die persönlich Kontakt zu mir aufgenommen haben, z.B. am Adventsmarkt im Tierheim oder auch auf Facebook.

Herrn Zahn und dem gesamten Vorstand des Tierschutzvereins Bayreuth, sowie den Mitarbeiterinnen vom Tierheim, danke ich für das Vertrauen und die Gewährleistung für die Übernahme sämtlicher Arztkosten.

Natürlich darf in dieser Dankesliste meine Familie nicht fehlen, die mir bei der Auswahl unserer vierbeinigen Familienmitglieder stets vertraut haben. Meiner Tochter danke ich, dass sie soviel Liebe und Verständnis aufbringt für all mein Tun. Von ganzem Herzen danke ich meinem Ehemann, meinem persönlichen Engel auf Erden.

So, Brownie und auch bei dir möchte ich mich bedanken. Am besten beschreibt es das Wort „Palliare“, das soviel bedeutet wie „ummantelt“: Bei deiner Pflege liebe Brownie fühlte ich mich zu jeder Tages und Nachtzeit geborgen, aufgehoben, unterstützt, gestärkt, liebevoll gewärmt, so das ich stets mit Zuversicht, Freude und Liebe bis zum letztem Atemzug mich nie alleine fühlte und fühle. Danke Brownie, das du mein Leben bereicht hast.

Liebe Brownie und nun habe ich noch einen ganz speziellen Wunsch: Dein Profil Brownie Braun soll erhalten bleiben, um anderen Mut und Kraft zu geben, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden oder sich gerade erst für einen älteren Hund entschieden haben. Es steht stellvertretend für Menschen und Tiere in Not.

Gerade jetzt vor Weihnachten sollte niemand alleine sein. Ein Tier kann den Menschen stützen, halt geben, wenn er schwankt und wieder auf den rechten Weg zurückführen. Umgekehrt bedeutet es auch, dass das Tierheim nicht die Endstation sein muss.

In diesem Sinn sollst Du, Brownie, Vorbild sein für ausweglose Situationen, in denen man glaubt, es gibt keinen Ausweg mehr. Irgendwo gibt es immer einen Menschen, der einem Tier helfen kann und umgekehrt.

Chucky
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Lieber Chucky,

du hast es uns von Anfang an nicht leicht gemacht. Du bist erstmal bei jedem ausgerastet, der dir zu nahe gekommen ist und hast uns sehr eindrucksvoll verdeutlicht, was du von uns hältst.

Wir haben dir Zeit gegeben, denn dein Leben vor dem Tierheim war nicht gerade schön. Und du hast deine Chance genutzt, hast dich ganz langsam davon überzeugen lassen, dass nicht alle Menschen schlecht sind.

Du warst nie einfach, aber du hast dich auf deine Bezugspersonen eingelassen, ihnen mehr und mehr vertraut und auch in schwierigen Situationen konntest du dein Misstrauen immer öfter ablegen und dich bei deinen Menschen fallen lassen.

Du hast unsere Zuwendung so sehr genossen, bist auf den Schoß geklettert oder hast dich quer über unsere Beine geworfen, nur um nah zu sein. Es schien fast so, als würdest du nachholen wollen, was dir die letzten Jahre entgangen ist.

Wir werden die guten und die schlechten Momente, die wir mit dir hatten, nie vergessen. Du hast uns viel über den Umgang mit besonderen Hunden gelehrt und deine Zuneigung war das größte Geschenk dafür.

Wir sind unendlich traurig, dass du es nicht mehr geschafft hast, ein schönes Zuhause zu finden. Du warst etwas Besonderes und wir werden dich nie vergessen.

 

Leben – Krankheit – Tod

 

Leider kommt es vereinzelt vor, dass ein Tier, das krank zu uns gebracht wird, trotz aller medizinischen Versorgung und Fürsorge das Tierheim nicht mehr verlässt!

 

Insbesondere handelt es sich dabei um Katzen, die nicht geimpft und entwurmt wurden und bereits einen Virus in sich tragen. Katzenbabys werden oft schon durch eine kranke Mutter infiziert. Die unkontrollierte Vermehrung von Katzen leistet der Verbreitung eines Erregers weiter Vorschub, was durch rechtzeitiges Kastrieren verhindert werden könnte. Die Wurzel allen Übels ist also oft die Gleichgültigkeit verantwortungsloser Besitzer.

 

Für alle, die sich bei uns engagiert um die Pflege eines kranken Tieres kümmern, ist es nicht leicht, mit der Tatsache umzugehen, dass manchmal alle Bemühungen vergeblich sind und der Tod das Leben beendet.

 

Stellvertretend für alle anderen erkrankten und verstorbenen Katzen:

 

Fay und Cooper
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