Hunde

In unserem Tierheim warten einige Hunde auf ein neues Zuhause. Dennoch kann es sein, dass Ihr Traumhund bzw. Ihre Wunschrasse gerade im Tierheim Bayreuth nicht auf Sie wartet. Deshalb beachten Sie bitte auch die Menüpunkte „Private Vermittlung“. Sie sind auf einen Hund aufmerksam geworden und möchten ihn beim Gassi gehen näher kennenlernen? Dann rufen Sie bitte im Tierheim an, um mit unserem Personal einen festen Kennenlerntermin zu vereinbaren. Vorab können Sie sich auf unserer Homepage zudem über die grundsätzlichen Vermittlungskriterien und die anfallende Schutzgebühr informieren.

Gerne können Sie auch bereits vorab unsere Selbstauskunft für Hundeinteressenten ausfüllen und uns per E-Mail zukommen lassen, wenn Sie sich für eine der unten abgebildeten Hunde interessieren.

Bitte beachten Sie auch den Menüpunkt Private Vermittlung, falls Ihr Traumhund bei uns im Tierheim nicht zu finden ist.

HILDEGARD

Jack Russell, weiblich, unkastriert, geb.: 20.04.2024

HILDEGARD ist seit Januar 2026 im Tierheim. Sie wurde aus Überforderung bei uns abgegeben und wir sind trotz ihres jungen Alters nun schon mindestens der vierte Besitzer.

Unsere wilde HILDE wollte anfangs im Tierheim erstmal jeden von sich fernhalten. Leider hat sie gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist und so geht sie in Situationen, in denen sie unsicher ist, erstmal nach vorne. Aktuell zeigt sie das Verhalten hauptsächlich, wenn sie eine Bezugsperson an ihrer Seite hat. Ist sie allein auf sich gestellt, zeigt sie sich weniger angriffslustig. Der Mensch an ihrer Seite muss hier souverän auftreten und ihr vermitteln, dass sie die Dinge nicht zu regeln hat. Hier ist definitiv Hundeerfahrung von Nöten und auch noch einiges an Training.

Zu ihren Bezugspersonen ist sie sehr lieb und verschmust. Sie sucht Nähe und man merkt, wie sehr sie sich nach dem Kontakt zu Menschen sehnt. HILDEs Menschenbezogenheit bei bekannten Menschen ist zweifelsfrei sehr süß. Allerdings muss hier darauf geachtet werden, dass sie nicht in eine emotionale Abhängigkeit verfällt. Aktuell leidet sie stark, wenn sich ihre Hauptbezugspersonen entfernen und kann sich dann auf andere Menschen und Aufgaben konzentrieren. Hierauf muss man auch im neuen Zuhause ein Auge haben und entsprechend gegensteuern, um Mensch und Hund unnötigen Stress zu ersparen.

Mit anderen Hunden versteht sie sich laut Vorbesitzerin gut. Hier im Tierheim findet sie Rüden sehr interessant. Anfangs war sie hierbei fast zu nett. Inzwischen hat sie gelernt, aufdringlichen Rüden auch einmal die Meinung zu sagen, wenn es ihr zu viel wird. Bei Hündinnen braucht sie auf jeden Fall eine längere Anlaufzeit. Wir würden für eine Vermittlung zu einem möglichen Zweithund einen souveränen Rüden bevorzugen.

Beim Gassigehen zeigt sie sich zwar noch sehr aufgeregt, aber bemüht. Sie scheint momentan noch zwischen dem Wunsch, alles richtig zu machen und der Überforderung, die die vielen Reize mit sich bringen, zu stehen. Hundebegegnungen fallen ihr noch schwer, sie hat aber schon große Fortschritte gemacht und es wird stetig besser. Mit der nötigen Souveränität, Ruhe und Konsequenz wird sie auch in Zukunft schnell dazulernen.

Autofahren ist kein Problem für sie und auch das Alleinebleiben bis etwa zwei Stunden klappt laut der Vorbesitzerin gut. Kinder sollten in ihrem neuen Zuhause nicht leben. Wir würden generell einen eher ruhigeren Haushalt bevorzugen, da HILDEGARD sensibel auf Stress reagiert.

Interessenten sollten sich bewusst sein, dass HILDE in gewissen Situation zwar bissig sein kann, sie aber definitiv kein böser Hund ist. Leider musste sie immer wieder die Erfahrung machen, dass der Mensch kein verlässlicher Partner ist und dass sie von diesem keine Unterstützung in grusligen Situationen erhält. Wir wünschen uns für die sensible Hündin so sehr jemanden, der sie versteht, der ihre Bedürfnisse ernst nimmt und der ihr zeigt, wie schön das Leben sein kann.


SIMBA

beim Probewohnen

Labrador-Schäferhund-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 10.10.2016

Patin: Ilona Schmidt, Stefan Keck

SIMBA kam im November 2020 zu uns. Er wurde abgegeben, da er mit dem Säugling nicht zurecht kam.

SIMBA bindet sich sehr eng an seine Bezugspersonen. Wer einmal sein Vertrauen gewonnen hat, für den geht er durch dick und dünn. Bei Fremden ist er erst mal misstrauisch, er legt dies aber schnell ab, wenn er Sicherheit von seiner Bezugsperson hat.

Gassigehen war anfangs sehr schwierig mit ihm, da ihn alles aus der Fassung gebracht hat. Mittlerweile läuft er aber schön mit und die Spaziergänge sind sehr entspannt. Er hat im Tierheim viel gelernt, braucht aber jemanden an seiner Seite, der souverän auftritt.

Mit Hündinnen versteht sich SIMBA gut, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Für SIMBA suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung und ohne Kinder. Eine ländliche Gegend würde ihm mit Sicherheit guttun. Er braucht sowohl Geduld als auch Konsequenz und Sachverstand, dann aber ist er ein Traumhund.


BOBBY

Terrier-Mix, Rüde, unkastriert, geb. ca. 2013-2015
reserviert
Bobby befindet sich noch nicht in unserem Eigentum und wird deshalb vorerst auf eine Pflegestelle vermittelt

BOBBY ist seit dem 13.09.2025 bei uns im Tierheim. Er kam zu uns, da seine Halterin leider verstorben ist.

Der Rüde zeigt sich bei uns durchgehend freundlich zu Zweibeinern und mag auch Kinder gern. Bei einer Vermittlung sollte jedoch dennoch beachtet werden, dass BOBBY nicht mehr der Jüngste ist und Kinder ihm deshalb seine Ruhephasen lassen sollten. Der Terrier geht gern spazieren, wobei er gerade am Anfang eher wenig Interesse an den Menschen am Ende der Leine zeigt und sich mit sich selbst beschäftigt. In seinem Zwinger ist er jedoch sehr verschmust und genießt die Aufmerksamkeit der Menschen sichtlich. Er kriecht geradezu in einen hinein und möchte den Zweibeiner gar nicht mehr gehen lassen.

BOBBY hatte im Winter eine Zeit lang Probleme mit dem Rücken, die tierärztlich mehrfach abgeklärt wurden. Sämtliche Untersuchungen verliefen jedoch ergebnislos und in letzter Zeit hatte er hiermit auch keine Probleme mehr. Dennoch sollte dies – vor allem in den Wintermonaten – beobachtet werden. Zudem ist BOBBY Allergiker und bekommt spezielles Futter sowie täglich eine Tablette.

Mit anderen Hunden ist BOBBY bedingt verträglich, wobei er sich hier bei Rüden eher nicht begeistert zeigt. Wir sehen ihn auch in einem neuen Zuhause eher als Einzelhund. Zu Katzen kann BOBBY nicht vermittelt werden.

Eine Besonderheit ist bei unserem BOBBY die rechtliche Situation. Aufgrund des Todes seiner Halterin wird seitens des Staates noch immer nach möglichen Erben gesucht. Da diese Suche bisher ergebnislos verlief, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass BOBBY uns im Laufe der Zeit übereignet wird. Aktuell dürfen wir ihn jedoch noch nicht fest vermitteln, da er sich eben noch nicht in unserem Eigentum befindet. Wir wollen BOBBY einen weiteren Umzug in der Zukunft ersparen, weshalb er nur auf eine Pflegestelle ziehen kann, die zusichert, ihn zum gegebenen Zeitpunkt auch fest zu übernehmen. Den genauen Ablauf besprechen wir mit Interessenten gern persönlich.

Sofern Sie BOBBY kennenlernen wollen, melden Sie sich gern bei uns im Tierheim.


MIA

Mischling, Hündin, unkastriert, geb.: 24.12.2016

Mia ist seit dem 28.02.2024 bei uns im Tierheim, sie wurde wegen Überforderung der Vorbesitzer abgegeben.

MIA durfte zum einen in ihrem Leben nicht viel kennenlernen und zum anderen zeigt sie deutliche autistische Züge. Sie tut sich schwer bei sozialen Interaktionen, vor allem mit anderen Hunden, in geringerem Maße aber auch mit Menschen und kann soziale Signale kaum deuten. Sie zeigt eine deutliche Überreaktion bei einer Vielzahl optischer und akustischer Reize, wie etwa Autos, Gartengeräten oder Wind und fängt dann an zu kreischen. Es ist kaum möglich, sie aus diesem Verhalten rauszuholen, selbst wenn der Reiz dann nur noch ganz entfernt vorhanden ist. Zudem hat sie ihre eigene Art zu essen, sie frisst ihr Futter z.B. nur, wenn es am Boden liegt und hat lange gebraucht, um normal aus ihrem Napf zu trinken. Auch läuft Mia merkwürdig, wobei medizinisch alles abgeklärt ist. Oft wirkt sie, als würde sie in ihrer eigenen kleinen Welt leben und solange nur Gewohntes um sie ist, ist diese auch in Ordnung.

„Normal“ Gassigehen kann sie nicht, denn alles Ungewohnte führt zu enormem Stress und Kreischen. Es kann dann auch sein, dass MIA aus lauter Überforderung versucht, in die Beine des Menschen zu schnappen.

Nichtsdestotrotz hat MIA schon viel dazugelernt hier. Nach einem Jahr schaffte sie es endlich, von allein durch die Hundeklappe zu gehen, was eine enorme Zunahme an Lebensqualität für sie bedeutete, da sie so selbstständig auf ihre eigene kleine Wiese gehen kann. Sie hat mittlerweile mehrere Bezugspersonen, über die sie sich sehr freut, wenn sie kommen. Sie hat ihre verschmusten Momente und fängt seit kurzer Zeit auch an, mit dem Menschen zu spielen. Wir haben mit Free Shaping angefangen und sind gerade dabei, sie an das Nehmen und Halten eines Apportier Dummys zu gewöhnen. Hier hat sie in nur wenigen Wochen große Fortschritte gemacht und man merkt, dass sie Spaß an der Beschäftigung hat. Zudem werden Halte- und Körperübungen mit ihr gemacht, so dass sie mit der Zeit lernt, loszulassen und zu entspannen.

Für MIA suchen wir ein besonderes Zuhause bei einfühlsamen Menschen. Es sollte dort so viele Routinen wie nur möglich geben und nicht viel Trubel. Sie kann nur in einer ländlichen Gegend leben und dies ohne andere Haustiere. MIA wird nie ein normaler Hund sein und die täglichen Herausforderungen des Lebens werden nie einfach für sie werden, aber es wäre schön, wenn MIA nicht mehr alleine damit wäre und einen fürsorglichen Menschen an ihrer Seite hätte, der sie begleitet und ihr Ruhepol ist.


MAX

Deutscher Schäferhund, Rüde, kastriert, geb.: 9.6.2018

MAX ist seit Januar 2025 im Tierheim Bayreuth, nachdem sein Besitzer verstorben war.

Der stattliche Rüde war anfangs unheimlich misstrauisch gegenüber Fremden und es hat lange gedauert, bis wir sein Vertrauen gewonnen haben. Max lebte alleine mit seinem Herrchen ohne viele Sozialkontakte. Hier bei uns zeigte er sich deutlich als Ein-Personen-Hund. Dies ist auch heute noch der Fall, allerdings hat er große Fortschritte gemacht, was den Kontakt zu fremden Menschen angeht. Frauen stellen heute kaum noch ein Problem dar und er zeigt sich inzwischen sehr bestechlich mit allem, was essbar ist. Fremde Männer müssen noch immer etwas Geduld mitbringen, bis MAX sie an sich heranlässt. Bei Begegnungen mit Fremden hat sich sein Verhalten sehr gebessert. Gibt ihm der Mensch an seiner Seite Sicherheit, akzeptiert er die Nähe des Anderen ohne nach vorne zu gehen. MAX ist und bleibt ein Hund, der sich eng an wenige Bezugspersonen bindet und hier schnell Verlustängste entwickelt. Diese Problematik muss von Beginn an im Auge behalten werden, um Mensch und Hund unnötigen Stress zu ersparen.

Seine Leinenführigkeit hat sich ebenfalls ins Positive entwickelt. Er orientiert sich zunehmend am Hundeführer, tut sich jedoch schwer bei Ablenkungen. Er trägt seinen Maulkorb mittlerweile gut, was das Training erleichtert. Max geht inzwischen regelmäßig mit seinen Gassigehern spazieren und zeigt sich gut händelbar, wenn man ihm die nötige Führung bietet. Natürlich muss auch hier berücksichtigt werden, dass MAX viele Dinge in seinem bisherigen Leben schlicht nicht hat kennenlernen dürfen. In Hundebegegnungen und Begegnungen mit unbekannten Dingen benötigt er viel Anleitung und auch noch einiges an Übung. Er macht jedoch aktuell riesige Fortschritte auch in diesen Bereichen.

MAX hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt, ist weicher geworden und legt Stück für Stück seine Ernsthaftigkeit ab, wenn er entsprechende Anleitung von seinen Menschen erhält. Dennoch braucht er hundeerfahrene, aber auch einfühlsame Menschen, die verstehen, dass MAX sein komplettes Leben, seine Bezugsperson, seine Gewohnheiten, etc. verloren hat und nun ganz viele Dinge neu lernen muss. Er braucht klare Vorgaben, dass er gewisse Dinge nicht selbst regeln muss, denn sonst versucht er dies nach wie vor über Verbellen oder ein Nach-Vorne-Gehen.

Wir vermitteln ihn nur in ein Zuhause ohne Kinder und andere Tiere in ländlichem Umfeld. Eine Vermittlung wird etwas Zeit beanspruchen, da MAX behutsam an neue Menschen gewöhnt werden muss und es dauert, bis man sein Vertrauen hat. Ist dies einmal geschehen, ist er eine absolut treue Seele.

MAX zeigt nun endlich wieder Lebensfreude und wir wünschen uns sehr, dass er bald seine/n Menschen findet, so dass er endlich zur Ruhe kommen kann.


RUDI

Jack Russell, Rüde, unkastriert, geb. ca. 2019

Rudi wurde im April letzten Jahres im Rotmain-Center gefunden und nicht vermisst. Rudi ist ein unkastrierter Rüde, der ca. 2019 geboren wurde.
Unser Rudi ist terriertypisch sehr selbstbewusst unterwegs, was ihn zu einem angenehmen Begleiter in vielen Situationen macht. Er kommt in belebten Gegenden super zurecht, begleitet seine Menschen ohne Probleme auch in Restaurants und Ähnliches. Auf Spaziergängen verhält er sich vorbildlich, läuft schön an der Leine und zeigt sich entgegenkommenden Zwei- und Vierbeinern gegenüber neutral. Er ist hierbei dauerhaft sehr orientiert an seinen Bezugspersonen. Wir können uns gut vorstellen, dass er trotz seiner Rassezugehörigkeit bei entsprechendem Training auch ohne Leine laufen kann. Im Haus ist Rudi ruhig, stubenrein und wirkt bemüht, alles richtig zu machen. Wir vermuten, dass Rudi nicht allein bleiben kann, gehen aber davon aus, dass er das das relativ schnell lernen würde, wenn er einmal angekommen ist.
Menschen findet unser Rudi super, er orientiert sich toll an uns und ist mit Eifer dabei, wenn es darum geht, zu Arbeiten. Mit anderen Hunden ist er verträglich. Zwar sind ihm Hündinnen und Kastraten lieber als andere intakte Rüden, er läuft aber auch mit anderen unkastrierten Rüden unproblematisch in der Gruppe mit und geht hier vorbildlich in die Kommunikation.
Absoluter Traumhund, könnte man meinen. Leider ist unser Traum-Terrier vermutlich ohne Grenzen aufgewachsen und hat so gelernt, sich bei Meinungsverschiedenheiten vehement durchzusetzen, notfalls auch mit den Zähnen. Die tägliche Fütterung war bei uns zunächst ein großes Thema, dies hat sich jedoch stark gebessert und es hat sich auch gezeigt, dass der Zwinger das Verhalten verstärkt und im häuslichen Umfeld kaum Probleme bestehen. Dennoch sollte hieran weiter gearbeitet werden.
Auch in anderen Bereichen lässt Rudi sich jedoch nicht gern etwas sagen, wenn er in der konkreten Situation seinen Standpunkt verteidigen möchte. Der Terrier ist sehr körperlich unterwegs und versucht gern einmal, seinen Standpunkt über geschickte Positionierungen klarzustellen. Hier ist vor allem zu Beginn viel Fingerspitzengefühl und Terrier-Verstand vonnöten, um einschätzen zu können, in welchen Situationen welche Reaktion von Seiten des Menschen nötig ist. Rudi kennt das Tragen eines Maulkorbes, dieser muss in solchen Situationen auch genutzt werden, da er bereits mehrfach gezeigt hat, dass er seine 42 Argumente konsequent einsetzt. Rudi ist nicht dumm, er versteht auch, wenn ein Mensch es wirklich ernst meint und wird dann durchaus umgänglicher, auch haben wir hier durch zielgerichtetes Training schon einiges erreichen können. Dennoch darf der Terrier auf keinen Fall unterschätzt werden, er wird in der Eingewöhnungsphase und darüber hinaus zweifelsfrei testen, wie weit er bei seinen neuen Zweibeinern gehen kann. Hier muss von Beginn an konsequent gegengesteuert werden, um das Zusammenleben angenehm für alle Beteiligten gestalten zu können. Ein strukturierter Tagesablauf und klare, konsequent durchgesetzte Regeln sind hier ebenso unerlässlich wie die Fähigkeit des Zweibeiners, in kritischen Situationen einfach einmal den längeren Atem zu haben.
Für terriererfahrene Menschen kann sich Rudi zu einem unauffälligen Begleiter im Alltag entwickeln, sofern seine Thematiken ernstgenommen und souverän gehändelt werden.
Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause wohnen. Aufgrund seiner Thematiken vermitteln wir ihn auch nicht zu Kindern.

Meldet euch gern bei uns und vereinbart einen Termin zum Kennenlernen.


CHIKO

Malinois, Rüde, kastriert, 22.01.2023

CHIKO ist seit dem 12.07.2026 im Tierheim. Er wurde wegen gesundheitlicher Probleme seines Halters bei uns abgegeben.

Der Rüde zeigt sich Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen und geht freundlich auch auf fremde Zweibeiner zu. Er scheint die Nähe der Menschen, die er bei uns bekommt, geradezu aufzusaugen. Malinois-typisch zeigt sich bei uns von Anfang an, dass CHIKO kein sonderlich starkes Nervenkostüm zu haben scheint.

CHIKO zeigt enormes Stressverhalten im Zusammenhang mit seinem Zwinger. Dies wird langsam besser, man merkt ihm jedoch noch immer an, dass ihm die dauerhafte Trennung von Menschen nicht guttut. Insgesamt fällt auf, dass es ihm situationsbezogen schwer fällt, zur Ruhe zu kommen und nachzudenken, bevor er handelt. Wir wünschen uns für den Rüden deshalb Menschen, die wissen, dass man solche Hunde nicht weiter „aufpushen“ darf, sondern vielmehr konkret an seiner Fähigkeit arbeiten, Ruhe zu halten und seine Energie in einer sinnvollen Auslastung zu kontrollieren. Wir sehen hier auch, dass er große Freude am Arbeiten mit dem Menschen hat und gehen stark davon aus, dass auch seine Konzentrationsspanne außerhalb des sehr stressreichen Tierheims größer sein wird.

CHIKO ist recht feinfühlig an der Leine und man merkt, dass das Wort „Leinenführigkeit“ kein Fremdwort für ihn ist. In überfordernden Situationen neigt er aktuell jedoch dazu, in die Leine zu beißen, darauf zu kauen und daran zu zerren. Er schafft es in kürzester Zeit, Leinen auch zu durchtrennen und wird deshalb aus Sicherheitsgründen mit einer Leine mit Stahlkern geführt. Dieses Verhalten muss weiter beobachtet und hier muss entsprechend gegengesteuert werden.

Laut Vorbesitzer sei CHIKO verträglich mit Hündinnen, bei anderen Rüden entscheide die Sympathie. Bei uns zeigt er sich von anderen Hunden bisher vergleichsweise unbeeindruckt. Wir sehen CHIKO momentan jedoch eher als Einzelhund oder bei einer souveränen, ruhigen Ersthündin.

CHIKO ist laut Vorbesitzer auch grundsätzlich nett zu Kindern. Aufgrund seiner Größe, verbunden mit seinem schwachen Nervenkostüm sollten Kinder jedoch bereits im Teenageralter sein.

Bei uns im Tierheim zeigte sich bereits kurz nach der Abgabe, dass CHIKO ein Problem mit den Augen zu haben scheint. Phasenweise und je nach Tagesform zeigt er Verhaltensweisen, die darauf hindeuten, dass er nicht gut sehen kann. Er ist schon mehrfach gegen Türen gelaufen, findet sein Spielzeug teils nicht auf Anhieb und läuft dem Menschen beim Spazierengehen auch gegen die Beine. Bei einer ersten tierärztlichen Abklärung bestanden keine Auffälligkeiten, das weitere Vorgehen wird im Moment besprochen. Interessenten sollten sich bewusst sein, dass sich dies auch verschlechtern kann und sollten entsprechend bereit sein, CHIKO auch in diesem Fall weiter zu begleiten.

Wenn Sie CHIKO kennenlernen wollen, dann melden Sie sich gern bei uns im Tierheim.


JAX

Malinois-Münsterländer-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 25.05.2023

JAX kam im Mai 2025 gemeinsam mit seiner Schwester zu uns. Grund hierfür war eine amtliche Wegnahme.

Der junge Rüde durfte leider bisher nicht viel kennenlernen, lernt aber sehr schnell. Während er bei seinen Vorbesitzern durch aggressives Verhalten aufgefallen ist, zeigt er sich hier sehr freundlich. Voraussetzung ist allerdings, dass nicht er die Verantwortung übernehmen muss, sondern ihm diese konsequent abgenommen wird. Er braucht klare Strukturen und Grenzen und nimmt diese auch sehr gut an. Bei Unsicherheit neigt er dazu, nach vorne zu gehen, was durch gutes Handling aber vermieden werden kann. Inzwischen hat er sich sozial sehr gut weiterentwickelt und geht auch auf fremde Menschen nahezu ausnahmslos freundlich zu.

Mit seiner Schwester war er gut verträglich und wir können uns eine Vermittlung zu einem Zweithund vorstellen. Er ist bei der Zusammenführung mit anderen Hunden anfangs jedoch sehr aufgeregt und neigt dazu, den Kontakt sehr distanzlos aufzunehmen. Ein möglicher Zweithund sollte deshalb souverän auftreten und ihm auch körperlich gewachsen sein. Seinen künftigen Zweibeinern sollte hier auch bewusst sein, dass die gemeinsame Haltung der Hunde zu Beginn auch ein gewisses Management erfordern wird.

In den letzten Monaten hat JAX sich durch ausgiebiges Training sehr gut entwickelt. Er läuft, bei entsprechender Führung und einer gewissen Vertrauensbasis zwischen Mensch und Hund, inzwischen sehr entspannt an der Leine, lässt sich von entgegenkommenden Spaziergängern nicht mehr aus der Ruhe bringen und orientiert sich gut an seinem Menschen. Hundebegegnungen sind noch immer eine Herausforderung, auch hier zeigt er jedoch, dass er Fortschritte machen kann, sofern er vorausschauend geführt wird und ihm die Verantwortung in solchen Situationen konsequent und von Anfang an abgenommen wird. Er hat noch immer ein Thema im Bereich der Frustrationstoleranz und Impulskontrolle. Auch hieran wurde jedoch bereits viel gearbeitet. Bei konsequenter Führung ist er hier in den meisten Situationen inzwischen gut ansprechbar und macht sehr schnell weitere Fortschritte.

JAX ist hier sehr verschmust mit seinen Bezugspersonen und wir wünschen uns deshalb Menschen, die ihm sowohl Zuneigung geben, als auch Konsequenz und klares Verhalten. Hundeanfänger wären nicht geeignet für ihn. Bei den richtigen Menschen wird er sich zu einem tollen Hund entwickeln, bei den falschen wird er allerdings wieder in altes Verhalten zurückfallen. Wir sind uns hier unserer Verantwortung bewusst, sorgsam das richtige Zuhause für ihn auszuwählen.

Rassetypisch möchte JAX gefördert werden und eine ausgewogene körperliche und geistige Auslastung haben. Er ist ein toller Hund, der unsere Herzen schnell erobert hat. Er kann sehr sensibel sein und wir wünschen uns Menschen mit Verständnis für seine Vergangenheit, aber auch mit Hundeverstand.

Bei Fragen oder dem Wunsch JAX kennenzulernen, können Sie sich gerne jederzeit im Tierheim melden.


DANTE

Malinois-Münsterländer-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 25.05.2023

DANTE kam im Juni 2025 durch eine polizeiliche Wegnahme zu uns.

Der junge Kerl hatte eine bewegte Vergangenheit, in der es leider zu mehreren Beißvorfällen kam. Bei uns zeigte er sich von Anfang an freundlich und schließt auch fremde Menschen schnell in sein Herz. Einzig bei großen Männern braucht es teilweise ein wenig Zeit, bis er diese an sich heranlässt. Er wird hier sehr konsequent und mit einer festen Struktur und Regeln geführt und betreut. Dies tut ihm sichtlich gut, allerdings hinterfragt er den Menschen auch gerne Mal. Nicht mittels Aggression, sondern indem er „sein Ding machen will“ und das andere Ende der Leine einfach ignoriert. Er durchschaut hier sehr schnell, wer es ernst meint und wer nicht. DANTE braucht viel Zuneigung und kuschelt gerne mit den Pflegern. Seine neuen Menschen müssen also ganz viel liebevolle Konsequenz mitbringen.

Mit anderen Hunden versteht DANTE sich je nach Sympathie gut. Sollte er zu einem Zweithund vermittelt werden, dann bevorzugt zu einer souveränen Hündin. Zu beachten ist, dass er starke Kontrolltendenzen mitbringt. Diese zeigt er zwar auch bei Menschen, vor allem bei anderen Hunden neigt er jedoch dazu, diese kontrollieren und hierbei auch körperlich einschränken zu wollen. Gerade bei einer Vermittlung zu einem Zweithund sollte hier von Anfang an gegengesteuert werden.

Wir werden ihn nicht an Familien mit Kindern vermitteln, da wir uns aufgrund seiner Vorgeschichte unserer Verantwortung bewusst sind. Zudem sollten Interessenten bereits Hundeerfahrung haben bzw. gewillt sein, noch dazuzulernen.

Besonders gearbeitet werden muss an seiner Frustrationstoleranz, sowie an seiner Impulskontrolle. Malinoistypisch steigert er sich schnell in unerwünschtes Verhalten hinein. DANTE lernt unfassbar schnell dazu und lässt sich inzwischen in nahezu jeder Situation gut ansprechen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass er den Zweibeiner am anderen Ende der Leine ernstnimmt. Er durchschaut sofort, wenn ein Mensch nicht die nötige Sicherheit und Kontrolle in und über eine Situation hat und verfällt dann in seine alten Muster. Seine Leinenführigkeit hat sich stark verbessert. Bei entsprechender Führung läuft er inzwischen fast ausnahmslos angenehm und orientiert mit dem Menschen mit.

DANTE ist ein bildschöner Hund mit viel Potential zum tollen Begleiter. Es wird aber auf dem Weg dahin bestimmt manchmal anstrengend oder frustrierend sein. Deshalb suchen wir Menschen, die nicht gleich aufgeben, sondern die das in ihm sehen, das auch wir sehen – einen Hund, der unheimlich viel Pech im Leben hatte und dennoch einen wahnsinnig tollen Charakter hat.


NACHO

Deutscher Schäferhund, Rüde, unkastriert, geb. ca.: 2023

Unser wunderschöner Schäferhundrüde NACHO wurde angebunden an einem Baum im Wald gefunden. Da sich niemand für ihn meldete, gehen wir davon aus, dass er ausgesetzt wurde.

Bei uns zeigt sich NACHO grundsätzlich sehr freundlich und anhänglich. Auch fremde Menschen schließt er schnell in sein Herz. Er kommt trotz des erhöhten Stresslevels im Tierheim generell gut zur Ruhe, kann aber auch sehr hektisch und aufgeregt werden, sobald er in Erwartungshaltung ist.

Aufgrund seiner Vergangenheit hat er Probleme damit, zurückgelassen zu werden. Dies hat sich bei uns jedoch bereits gebessert. Seine neuen Menschen sollten seine Verlustangst dennoch ernst nehmen und mit weiter daran arbeiten.

Seine Leinenführigkeit war zu Beginn leider katastrophal. Er ist sehr abgestumpft, lernt aber langsam, auf die Signale des Menschen zu hören. Er braucht hier Menschen, die die nötige Geduld und – körperliche wie emotionale – Stärke mitbringen, um hieran weiter mit im zu arbeiten. Wenn er wohin möchte, weiß er genau, wie er seine über 50 Kilo einsetzen muss. Deshalb müssen seine zukünftigen Besitzer unbedingt auch die körperliche Stärke haben, ihn halten zu können.

Mit anderen Hunden scheint NACHO keine Erfahrung gehabt zu haben. Inzwischen läuft er oft auch gemeinsam mit der Hündin seines Gassigehers und zeigt sich hier unproblematisch. Im Kontakt mit souveränen Hunden, die nicht selbst ungehalten auf ihn reagieren, ist NACHO selbst auch recht gelassen. Er hat die Tendenz, gewisse Ressourcen gegenüber anderen Hunden verteidigen zu wollen – bei uns zeigte er dieses Verhalten im Zusammenhang mit der Ressource „Mensch“. Dieses Verhalten muss beobachtet und hieran sollte gearbeitet werden. Mit entsprechender Anleitung kann dies jedoch gut kontrolliert werden. NACHO ist nicht grundsätzlich unverträglich, bei einem Zweithund sollte aber darauf geachtet werden, dass dieser ihm mental und körperlich gewachsen ist. Leider fehlt unserem NACHO in gewissen Situationen die Feinfühligkeit anderen Hunden gegenüber.

Es macht uns unheimlich wütend, dass mit einem Lebewesen so umgegangen wurde und er wie Müll entsorgt wurde. Trotz allem hat NACHO das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Er will lernen und er ist einfach nur glücklich, wenn er dabei sein darf. Er hat hier schon einige Fortschritte gemacht und wir sind uns sicher, dass er bei den richtigen Menschen ein Traumhund wird.


BURLI

Kuvasz, Rüde, kastriert, geb. ca. 2019

Burli kam nach Vermittlung aufgrund mehrerer Beißvorfälle leider wieder zurück im Tierheim. Ursprünglich kam er als Fundhund zu uns, über seine Vergangenheit können wir somit nichts sagen.

Der Rüde bindet sich eng an seine Bezugspersonen und hält andere Zweibeiner auf Abstand. Rassetypisch ist er sehr wachsam und braucht unbedingt ein sicher eingezäuntes Grundstück. Er liebt es, draußen zu sein und wird auch in Zukunft sicherlich viel Zeit im Garten verbringen wollen. Dennoch wird Burli auf keinen Fall in reine Außenhaltung vermittelt, dafür ist er viel zu gern nah bei seinen Menschen.

Laut seiner Vorbesitzer kann er alleine bleiben und ist stubenrein. Er kennt die gängigen Grundkommandos und fährt problemlos im Auto mit.

Burli ist kein Anfängerhund. Er hat mehrfach zugebissen und das muss unbedingt ernst genommen werden. Dennoch hat er sich bei uns in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Er schafft es inzwischen auch in unmittelbarer Nähe zu fremden Menschen, sich zurückzunehmen und den Zweibeinern die Kontrolle über die Situation zu überlassen. Findet er einen Menschen sympathisch, dann ist inzwischen auch keine lange Kennenlernphase mehr möglich, bis er diesen an sich heranlässt.

Für „seine“ Zweibeiner würde der Rüde alles tun. Er ist hier ein absoluter Verlasshund, orientiert sich trotz seiner Herdenschützer-Gene perfekt an uns Menschen und würde bei ausgiebigen Kuscheleinheiten am liebsten in den Zweibeiner hineinkriechen. Dass er mit seinen 50 kg etwas zu schwer ist, um als Schoßhund Karriere zu machen, hat er bisher noch nicht verstanden.

Unser Burli ist generell verträglich mit anderen Hunden, er kommuniziert inzwischen sehr schön mit Artgenossen und kann unter entsprechender Anleitung und Absicherung problemlos in einer Hundegruppe mitlaufen. Eine Vermittlung zu einem Zweithund kann jedoch nur bei 100%ig passender Sympathie zwischen den Vierbeinern erfolgen, wenn zudem gewährleistet ist, dass sie zumindest in der Anfangszeit nicht unbeaufsichtigt zusammen sind.

Zu Katzen und anderen Kleintieren kann Burli nicht vermittelt werden, auch Kinder dürfen aufgrund seiner Vergangenheit nicht in seinem neuen Zuhause leben.

Burli ist ein Rüde, der weiß, was er will. Er braucht nun Menschen, die das ebenfalls wissen und ihm die Verantwortung konsequent und vor allem dauerhaft abnehmen. Sie müssen die Körpersprache von Herdenschützern lesen können, denn Burlis Kommunikation ist sehr fein und für den Laien ist oft nicht zu erkennen, was der Rüde einem mit seinem Verhalten sagen möchte. Für Herdenschutzhunde-Fans ist unser Hübscher ein Traum, denn er bringt genau das mit, was von einem Hund seiner Art erwartet wird. Unterschätzt man ihn und seine Vergangenheit nicht und behält man seine schwierigen Seiten im Hinterkopf, gewinnt man einen klaren Hund, der für seine Bezugsperson alles tun würde. Wenn unser Burli Ihr Interesse geweckt und Sie Erfahrung mit (Herdenschutz-)Hunden haben, dann melden Sie sich gerne bei uns im Tierheim.


WILLY

Foxterrier Mix, Rüde, kastriert, geb.: 13.03.2015

WILLY ist seit 07.11.2015 bei uns. Wir haben ihn von einer ungarischen Tötungsstation übernommen.

Er ist in seinen guten Phasen sehr freundlich und lässt sich dann auch gerne streicheln, in seinen „anderen“ Phasen ist er leider sehr unkontrolliert und wie in einer anderen Welt. Seine große Leidenschaft ist das Rennen. Kann er laufen, ist er glücklich.

WILLY ist leider nicht ganz gesund. Anfangs konnte er sich gar nicht auf Dinge fokussieren, was aber durch entsprechende Übungen besser wurde. Er lernt gerne Neues, aber benötigt hierzu sehr, sehr viel Zeit. Wenn mehrere Reize gleichzeitig auf ihn einwirken, bedeutet das für ihn puren Stress und er fängt an, sich im Kreis zu drehen oder verfällt dann in aggressives Verhalten. Woher das genau kommt, konnte leider trotz umfangreicher medizinischer Untersuchungen nicht geklärt werden.

Je mehr man sich aber mit ihm beschäftigt, desto mehr lernt man WILLY zu „lesen“ und desto besser lassen sich solche Situationen vermeiden. Ob sich das in Zukunft ganz geben wird, ist nicht sicher.

Mit anderen Hunden kann WILLY leider nicht umgehen, deshalb wird er nur als Einzelhund vermittelt.

Zum jetzigen Zeitpunkt benötigt WILLY ein Zuhause mit einem eingezäunten Garten, in dem er sich frei bewegen kann. Ob er jemals in einem Haus/Wohnung zurechtkommt, muss die Zeit zeigen. Auch Gassi-Gehen ist nicht möglich, da ihn dies überfordert.


MAREK

beim Probewohnen
Šarplaninac-Mischling, Rüde, kastriert, geb.: 2019

MAREK ist seit 2023 im Tierheim und wurde wegen Überforderung bei uns abgegeben.

Der sanfte Riese ist ein typischer Vertreter der Herdenschutzhunde. Welche Rassen genau drinstecken, lässt sich allerdings nicht zweifelsfrei sagen. Er ist sehr loyal seinen Bezugspersonen gegenüber, während er bei Fremden misstrauisch ist und jeden erst mal anbellt. Mit ihm bekannten Menschen kuschelt er gerne. In seinem alten Zuhause durfte MAREK leider nicht viel kennenlernen, umso mehr genießt er nun seine Ausflüge mit seinen Bezugspersonen.

Mit anderen Hunden hat MAREK nicht viel Erfahrung. Hündinnen findet er schon ganz gut, allerdings weiß er nicht so richtig, was er machen soll. Es wird aber Stück für Stück besser.

Seine Leinenführigkeit ist leider nicht die beste, was aufgrund seiner Größe und Kraft einiges an Standhaftigkeit seitens des Menschen voraussetzt. Besonders wenn er andere Hunde sieht, ist er oft schwierig zu halten.

Wir wünschen uns für ihn ein ländliches Umfeld mit einem eingezäunten Grundstück. Er streift gerne über unsere Hundewiesen und meldet es sofort, wenn jemand Fremdes sich in der Nähe aufhält. Kinder und Katzen sollten im neuen Haushalt nicht leben.

Wer also über Hundeerfahrung verfügt, es mit einem kleinen Sturkopf aufnehmen will und einen treuen Begleiter fürs Leben sucht, der ist bei MAREK an der richtigen Stelle.