Hunde

In unserem Tierheim warten einige Hunde auf ein neues Zuhause. Dennoch kann es sein, dass Ihr Traumhund bzw. Ihre Wunschrasse gerade im Tierheim Bayreuth nicht auf Sie wartet. Deshalb beachten Sie bitte auch die Menüpunkte „Private Vermittlung“. Sie sind auf einen Hund aufmerksam geworden und möchten ihn beim Gassi gehen näher kennenlernen? Dann rufen Sie bitte im Tierheim an, um mit unserem Personal einen festen Kennenlerntermin zu vereinbaren. Vorab können Sie sich auf unserer Homepage zudem über die grundsätzlichen Vermittlungskriterien und die anfallende Schutzgebühr informieren.

Gerne können Sie auch bereits vorab unsere Selbstauskunft für Hundeinteressenten ausfüllen und uns per E-Mail zukommen lassen, wenn Sie sich für eine der unten abgebildeten Hunde interessieren.

Bitte beachten Sie auch den Menüpunkt Private Vermittlung, falls Ihr Traumhund bei uns im Tierheim nicht zu finden ist.

PINO

reserviert

Sheltie, männlich, unkastriert, geb.: 02.06.2019

Pino sucht ein ruhiges Zuhause

Pino kam gemeinsam mit vielen anderen Tieren aus einer amtlichen Fortnahme von über 30 Hunden und einigen Katzen – aus derselben Haltung, aus der auch unsere Mimi stammt.

Der hübsche Rüde wurde am 02.06.2019 geboren und zeigt sich bei uns als sehr sensibler und eher schüchterner Hund, der etwas Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen. Neue Situationen können ihn noch verunsichern, weshalb er ein ruhiges und verständnisvolles Zuhause sucht.

Auch Pino musste einiges durchmachen: Sein Fell war in einem sehr schlechten Zustand und musste komplett abgeschoren werden, da sich an einigen Stellen bereits richtige Verfilzungen gebildet hatten. Zudem waren seine Zähne in einem katastrophalen Zustand, wurden jedoch bereits tierärztlich versorgt. Inzwischen konnte Pino auch geimpft werden.

Trotz allem ist Pino ein ganz wunderbarer Hund, der – genau wie Mimi – nur das Beste verdient hat. Bei Menschen, die er kennt, genießt er die Nähe und Aufmerksamkeit sehr und man merkt deutlich, wie gut ihm das tut.

Für Pino wünschen wir uns Menschen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Herz, die ihm die Zeit geben, in seinem eigenen Tempo anzukommen und ihm all das zeigen, was er bisher nicht kennenlernen durfte.

Interessenten können sich gerne per E-Mail bei uns melden und uns die Selbstauskunft (auf unserer Homepage unter „Hunde“) zusenden.


MIMI

reserviert

Sheltie, weiblich, unkastriert, geb.: 07/2021

Mimi kam aus einer amtlichen Fortnahme, bei der insgesamt über 30 Hunde und Katzen aus sehr schlechten Haltungsbedingungen befreit wurden. Die Umstände, unter denen die Tiere dort leben mussten, waren erschreckend.

Mimi ist im Juli 2021 geboren und zeigt sich bei uns als eine absolut liebe und anhängliche Hündin, die jede Form von Zuwendung in vollen Zügen genießt.

Als sie zu uns kam, war sie stark abgemagert. Mittlerweile hat sie gut zugenommen und man sieht ihr an, dass sie sich langsam erholt. Zudem leidet sie aktuell noch an einer starken Ohrenentzündung, die derzeit tierärztlich behandelt wird.

Ihr Fell musste komplett geschoren werden, da es stark verschmutzt und verfilzt war. Inzwischen wächst es aber wieder gut nach und auch hier ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Mimi kann sich wieder frei bewegen – und man merkt, wie sehr sie das genießt.

Anfangs war Mimi noch sehr unsauber und verrichtete ihr Geschäft oft dort, wo sie gerade lag. Doch auch hier hat sie bereits große Fortschritte gemacht. Mittlerweile passiert es nur noch selten. Mit etwas Routine, Geduld und Verständnis wird sie auch diesen letzten Schritt sicher noch schaffen.

Für Mimi wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die ihr Zeit, Nähe und Geborgenheit schenken. Sie ist eine verspielte Hündin, die jede Minute mit ihren Menschen genießt und einfach nur dazugehören möchte.

Da Mimi sowohl in ihrer Vergangenheit als auch bei uns im Tierheim mit anderen Hunden zusammenlebt und sich hier gut mit ihrem Freund Pino versteht, schließen wir eine Vermittlung zu einem weiteren Hund nicht aus.

Mimi hat so viel nachzuholen – und wünscht sich nichts mehr, als endlich anzukommen und zu erfahren, wie schön ein Hundeleben sein kann.

Interessenten können sich gerne per E-Mail bei uns melden und uns die Selbstauskunft (auf unserer Homepage unter „Hunde“) zusenden.


HILDEGARD

reserviert

Jack Russell, weiblich, unkastriert, geb.: 20.04.2024

HILDEGARD ist seit Januar 2026 im Tierheim. Sie wurde aus Überforderung bei uns abgegeben und wir sind trotz ihres jungen Alters nun schon mindestens der vierte Besitzer.

Unsere wilde HILDE wollte anfangs im Tierheim erstmal jeden von sich fernhalten. Leider hat sie gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist und so geht sie in Situationen, in denen sie unsicher ist, erstmal nach vorne. Aktuell zeigt sie das Verhalten hauptsächlich, wenn sie eine Bezugsperson an ihrer Seite hat. Ist sie allein auf sich gestellt, zeigt sie sich weniger angriffslustig. Der Mensch an ihrer Seite muss hier souverän auftreten und ihr vermitteln, dass sie die Dinge nicht zu regeln hat. Hier ist definitiv Hundeerfahrung von Nöten und auch noch einiges an Training.

Zu ihren Bezugspersonen ist sie sehr lieb und verschmust. Sie sucht Nähe und man merkt, wie sehr sie sich nach dem Kontakt zu Menschen sehnt.

Mit anderen Hunden versteht sie sich laut Vorbesitzerin gut. Hier im Tierheim findet sie Rüden sehr interessant, mit Hündinnen konnten wir sie noch nicht testen.

Beim Gassigehen zeigt sie sich zwar noch sehr aufgeregt, aber bemüht. Sie scheint momentan noch zwischen dem Wunsch, alles richtig zu machen und der Überforderung, die die vielen Reize mit sich bringen, zu stehen. Hundebegegnungen fallen ihr noch sehr schwer, sie macht aber bereits nach wenigen Wochen Training merkbare Fortschritte. Mit der nötigen Souveränität, Ruhe und Konsequenz wird sie auch in Zukunft schnell dazulernen.

Autofahren ist kein Problem für sie und auch das Alleinebleiben bis etwa zwei Stunden klappt gut. Kinder sollten in ihrem neuen Zuhause nicht leben. Wir würden generell einen eher ruhigeren Haushalt bevorzugen, da HILDEGARD sensibel auf Stress reagiert.

Interessenten sollten sich bewusst sein, dass HILDE in gewissen Situation zwar bissig sein kann, sie aber definitiv kein böser Hund ist. Leider musste sie immer wieder die Erfahrung machen, dass der Mensch kein verlässlicher Partner ist und dass sie von diesem keine Unterstützung in grusligen Situationen erhält. Wir wünschen uns für die sensible Hündin so sehr jemanden, der sie versteht, der ihre Bedürfnisse ernst nimmt und der ihr zeigt, wie schön das Leben sein kann.


KIKO

Husky, Rüde, unkastriert, geb.: 28.11.2023

KIKO ist seit Februar im Tierheim und wurde aufgrund von Zeitmangel bei uns abgegeben.

Er ist Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen, allerdings auch etwas distanzlos. Er springt jeden an, zieht stark an der Leine und hat seine Energie nicht unter Kontrolle. Dies ist allerdings kein Wunder, denn leider wurde er in seinem alten Zuhause nicht artgerecht ausgelastet und hat wohl auch sonst wenig Regeln kennengelernt. Draußen ist er mit seinem Kopf überall, nur nicht beim Menschen. Jeder Reiz ist aufregend und interessant für ihn.

Mit anderen Hunden versteht er sich generell gut, am besten klappt es aber mit Hündinnen. So dass eine Vermittlung als Zweithund durchaus vorstellbar wäre.

KIKO ist stubenrein und fährt problemlos im Auto mit. Aufgrund der langen Alleinbleibezeiten gab es bei seinen Vorbesitzern Probleme mit den Nachbarn, da KIKO viel gejault hat. Hier im Tierheim ist er recht ruhig, auch wenn keine Tierpfleger mehr da sind. Das Alleinbleiben sollte kleinschrittig positiv aufgebaut werden, damit er nicht in dieses alte Muster zurückfällt.

Wir wünschen uns für den hübschen Rüden sportliche Menschen, die ihn sowohl körperlich als auch geistig auslasten. Hier könnten wir uns Zughundesport oder Mantrailing gut vorstellen. Wichtig sind sowohl Konsequenz in erzieherischen Angelegenheiten, wie etwa dem Anspringen, als auch Verständnis, dass es etwas Zeit brauchen wird, bis er lernt sich an die neuen Regeln zu halten. Er macht hier gute Fortschritte, nur steht ihm seine Energie oft etwas im Weg.

Aufgrund einiger Verhaltensweisen werden wir ihn zeitnah chemisch kastrieren lassen um zu sehen, ob dies eine Erleichterung für ihn wäre.

Interessenten können sich gerne bei uns melden um einen Kennenlerntermin zu vereinbaren.


SIMBA

Labrador-Schäferhund-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 10.10.2016

Patin: Ilona Schmidt, Stefan Keck

SIMBA kam im November 2020 zu uns. Er wurde abgegeben, da er mit dem Säugling nicht zurecht kam.

SIMBA bindet sich sehr eng an seine Bezugspersonen. Wer einmal sein Vertrauen gewonnen hat, für den geht er durch dick und dünn. Bei Fremden ist er erst mal misstrauisch, er legt dies aber schnell ab, wenn er Sicherheit von seiner Bezugsperson hat.

Gassigehen war anfangs sehr schwierig mit ihm, da ihn alles aus der Fassung gebracht hat. Mittlerweile läuft er aber schön mit und die Spaziergänge sind sehr entspannt. Er hat im Tierheim viel gelernt, braucht aber jemanden an seiner Seite, der souverän auftritt.

Mit Hündinnen versteht sich SIMBA gut, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Für SIMBA suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung und ohne Kinder. Eine ländliche Gegend würde ihm mit Sicherheit guttun. Er braucht sowohl Geduld als auch Konsequenz und Sachverstand, dann aber ist er ein Traumhund.


MIA

Mischling, Hündin, unkastriert, geb.: 24.12.2016

Mia ist seit dem 28.02.2024 bei uns im Tierheim, sie wurde wegen Überforderung der Vorbesitzer abgegeben.

MIA durfte zum einen in ihrem Leben nicht viel kennenlernen und zum anderen zeigt sie deutliche autistische Züge. Sie tut sich schwer bei sozialen Interaktionen, vor allem mit anderen Hunden, in geringerem Maße aber auch mit Menschen und kann soziale Signale kaum deuten. Sie zeigt eine deutliche Überreaktion bei einer Vielzahl optischer und akustischer Reize, wie etwa Autos, Gartengeräten oder Wind und fängt dann an zu kreischen. Es ist kaum möglich, sie aus diesem Verhalten rauszuholen, selbst wenn der Reiz dann nur noch ganz entfernt vorhanden ist. Zudem hat sie ihre eigene Art zu essen, sie frisst ihr Futter z.B. nur, wenn es am Boden liegt und hat lange gebraucht, um normal aus ihrem Napf zu trinken. Auch läuft Mia merkwürdig, wobei medizinisch alles abgeklärt ist. Oft wirkt sie, als würde sie in ihrer eigenen kleinen Welt leben und solange nur Gewohntes um sie ist, ist diese auch in Ordnung.

„Normal“ Gassigehen kann sie nicht, denn alles Ungewohnte führt zu enormem Stress und Kreischen. Es kann dann auch sein, dass MIA aus lauter Überforderung versucht, in die Beine des Menschen zu schnappen.

Nichtsdestotrotz hat MIA schon viel dazugelernt hier. Nach einem Jahr schaffte sie es endlich, von allein durch die Hundeklappe zu gehen, was eine enorme Zunahme an Lebensqualität für sie bedeutete, da sie so selbstständig auf ihre eigene kleine Wiese gehen kann. Sie hat mittlerweile mehrere Bezugspersonen, über die sie sich sehr freut, wenn sie kommen. Sie hat ihre verschmusten Momente und fängt seit kurzer Zeit auch an, mit dem Menschen zu spielen. Wir haben mit Free Shaping angefangen und sind gerade dabei, sie an das Nehmen und Halten eines Apportier Dummys zu gewöhnen. Hier hat sie in nur wenigen Wochen große Fortschritte gemacht und man merkt, dass sie Spaß an der Beschäftigung hat. Zudem werden Halte- und Körperübungen mit ihr gemacht, so dass sie mit der Zeit lernt, loszulassen und zu entspannen.

Für MIA suchen wir ein besonderes Zuhause bei einfühlsamen Menschen. Es sollte dort so viele Routinen wie nur möglich geben und nicht viel Trubel. Sie kann nur in einer ländlichen Gegend leben und dies ohne andere Haustiere. MIA wird nie ein normaler Hund sein und die täglichen Herausforderungen des Lebens werden nie einfach für sie werden, aber es wäre schön, wenn MIA nicht mehr alleine damit wäre und einen fürsorglichen Menschen an ihrer Seite hätte, der sie begleitet und ihr Ruhepol ist.


MAX

Deutscher Schäferhund, Rüde, kastriert, geb.: 9.6.2018

MAX ist seit Januar im Tierheim Bayreuth, nachdem sein Besitzer verstorben war.

Der stattliche Rüde ist unheimlich misstrauisch gegenüber Fremden und es hat lange gedauert, bis wir sein Vertrauen gewonnen haben. Max lebte alleine mit seinem Herrchen ohne viele Sozialkontakte. Hier bei uns zeigt er sich deutlich als Ein-Personen-Hund. Er hängt sehr an seiner Tierpflegerin und leidet, wenn er alleine zurückbleiben muss. Mittlerweile lässt er sich gut von anderen Personen führen, er hat jedoch Stress, sobald er außer Sichtweite zur seiner Bezugsperson ist. Durch regelmäßiges Training hat sich dies schon verbessert, ist jedoch nach wie vor ausbaufähig.

Seine Leinenführigkeit hat sich ebenfalls ins Positive entwickelt. Er orientiert sich zunehmend am Hundeführer, tut sich jedoch schwer bei Ablenkungen. Er trägt seinen Maulkorb mittlerweile gut, was das Training erleichtert. Bei Begegnungen mit Fremden hat sich sein Verhalten sehr gebessert. Gibt ihm der Mensch an seiner Seite Sicherheit, akzeptiert er die Nähe des Anderen ohne nach vorne zu gehen.

MAX braucht hundeerfahrene, aber auch einfühlsame Menschen, die verstehen, dass MAX sein komplettes Leben, seine Bezugsperson, seine Gewohnheiten, etc. verloren hat und nun ganz viele Dinge neu lernen muss. Er braucht klare Vorgaben, dass er gewisse Dinge nicht selbst regeln muss, denn sonst versucht er dies über Verbellen oder ein Nach-Vorne-Gehen.

Wir vermitteln ihn nur in ein Zuhause ohne Kinder und andere Tiere in ländlichem Umfeld. Eine Vermittlung wird etwas Zeit beanspruchen, da MAX behutsam an neue Menschen gewöhnt werden muss und es dauert, bis man sein Vertrauen hat. Ist dies einmal geschehen, ist er eine absolut treue Seele.

MAX zeigt nun endlich wieder Lebensfreude und wir wünschen uns sehr, dass er bald seine/n Menschen findet, so dass er endlich zur Ruhe kommen kann.


PEPE

Dogo-Argentino-Mix, Rüde, unkastriert, geb.: 23.07.2022

PEPE ist seit 2024 im Tierheim. Er kam aufgrund einer Sicherstellung zu uns.

Anfangs zeigte sich der Rüde sehr misstrauisch und unsicher mit Menschen. Mittlerweile ist er zu allen, denen er vertraut sehr freundlich und verschmust. Nur manche Fremde sind ihm nicht so ganz geheuer, was er mit Bellen und Knurren äußerst.

PEPE hat hier in den letzten Monaten viel gelernt. Sein Betreuer ist sehr bemüht, als das aufzuholen, was er in seiner Vergangenheit nicht gelernt hat. Zwischen den beiden herrscht ein tiefes Vertrauensverhältnis und so zeigt sich PEPE als unauffälliger Hund, wenn die zwei zusammen unterwegs sind. Dennoch muss der hübsche Kerl noch viel lernen. In vielen Situationen braucht er die Sicherheit und Anleitung seines Menschen, somit sollten Interessenten auch hundeerfahren sein. Er entwickelt sich gerade in eine gute Richtung, dies muss aber unbedingt weiter gefestigt werden.

Er ist sehr verspielt und tobt gerne auf der Wiese, ein Garten wäre also schön für ihn. Eine Wohnung in der Stadt wäre momentan noch zu viel für ihn. Eine Vermittlung zu einer souveränen Hündin können wir uns gut vorstellen. Auch kann er alleine bleiben und fährt brav im Auto mit.

Interessenten sollten sich bewusst sein, dass PEPE in Bayern als Kategorie 2 Hund gilt. Er hat nach viel Training mit seinem Betreuer den Wesenstest bestanden. Nicht jede Gemeinde erkennt es allerdings an, wenn jemand anderes diesen mit dem Hund gemacht hat.

PEPE ist ein absolut freundlicher Hund zu Menschen, die er kennt. Unter souveräner Führung hat man einen tollen Begleiter an seiner Seite. Gewährt man ihm diese nicht, wird er wieder in altes Verhalten zurückfallen. Dieser Verantwortung sollten Interessenten sich bewusst sein.


RUDI

Jack Russell, Rüde, unkastriert, geb. ca. 2019

Rudi wurde im April letzten Jahres im Rotmain-Center gefunden und nicht vermisst. Rudi ist ein unkastrierter Rüde, der ca. 2019 geboren wurde.
Unser Rudi ist terriertypisch sehr selbstbewusst unterwegs, was ihn zu einem angenehmen Begleiter in vielen Situationen macht. Er kommt in belebten Gegenden super zurecht, begleitet seine Menschen ohne Probleme auch in Restaurants und Ähnliches. Auf Spaziergängen verhält er sich vorbildlich, läuft schön an der Leine und zeigt sich entgegenkommenden Zwei- und Vierbeinern gegenüber neutral. Er ist hierbei dauerhaft sehr orientiert an seinen Bezugspersonen. Wir können uns gut vorstellen, dass er trotz seiner Rassezugehörigkeit bei entsprechendem Training auch ohne Leine laufen kann. Im Haus ist Rudi ruhig, stubenrein und wirkt bemüht, alles richtig zu machen. Wir vermuten, dass Rudi nicht allein bleiben kann, gehen aber davon aus, dass er das das relativ schnell lernen würde, wenn er einmal angekommen ist.
Menschen findet unser Rudi super, er orientiert sich toll an uns und ist mit Eifer dabei, wenn es darum geht, zu Arbeiten. Mit anderen Hunden ist er verträglich. Zwar sind ihm Hündinnen und Kastraten lieber als andere intakte Rüden, er läuft aber auch mit anderen unkastrierten Rüden unproblematisch in der Gruppe mit und geht hier vorbildlich in die Kommunikation.
Absoluter Traumhund, könnte man meinen. Leider ist unser Traum-Terrier vermutlich ohne Grenzen aufgewachsen und hat so gelernt, sich bei Meinungsverschiedenheiten vehement durchzusetzen, notfalls auch mit den Zähnen. Die tägliche Fütterung war bei uns zunächst ein großes Thema, dies hat sich jedoch stark gebessert und es hat sich auch gezeigt, dass der Zwinger das Verhalten verstärkt und im häuslichen Umfeld kaum Probleme bestehen. Dennoch sollte hieran weiter gearbeitet werden.
Auch in anderen Bereichen lässt Rudi sich jedoch nicht gern etwas sagen, wenn er in der konkreten Situation seinen Standpunkt verteidigen möchte. Der Terrier ist sehr körperlich unterwegs und versucht gern einmal, seinen Standpunkt über geschickte Positionierungen klarzustellen. Hier ist vor allem zu Beginn viel Fingerspitzengefühl und Terrier-Verstand vonnöten, um einschätzen zu können, in welchen Situationen welche Reaktion von Seiten des Menschen nötig ist. Rudi kennt das Tragen eines Maulkorbes, dieser muss in solchen Situationen auch genutzt werden, da er bereits mehrfach gezeigt hat, dass er seine 42 Argumente konsequent einsetzt. Rudi ist nicht dumm, er versteht auch, wenn ein Mensch es wirklich ernst meint und wird dann durchaus umgänglicher, auch haben wir hier durch zielgerichtetes Training schon einiges erreichen können. Dennoch darf der Terrier auf keinen Fall unterschätzt werden, er wird in der Eingewöhnungsphase und darüber hinaus zweifelsfrei testen, wie weit er bei seinen neuen Zweibeinern gehen kann. Hier muss von Beginn an konsequent gegengesteuert werden, um das Zusammenleben angenehm für alle Beteiligten gestalten zu können. Ein strukturierter Tagesablauf und klare, konsequent durchgesetzte Regeln sind hier ebenso unerlässlich wie die Fähigkeit des Zweibeiners, in kritischen Situationen einfach einmal den längeren Atem zu haben.
Für terriererfahrene Menschen kann sich Rudi zu einem unauffälligen Begleiter im Alltag entwickeln, sofern seine Thematiken ernstgenommen und souverän gehändelt werden.
Katzen und Kleintiere sollten nicht in seinem neuen Zuhause wohnen. Aufgrund seiner Thematiken vermitteln wir ihn auch nicht zu Kindern.

Meldet euch gern bei uns und vereinbart einen Termin zum Kennenlernen.


BAMBAM

Mischling, Rüde, unkastriert, geb. ca. 2017

BAMBAM kam aus einer Notlage heraus zu uns. Zwei Damen haben über seine nicht sehr schöne Haltung erfahren und konnten die Besitzer zu einer Übereignung bewegen. Allerdings saß dann ein sehr aufgewühlter, aggressiver und überforderter Hund im Auto, der zu allem bereit war. So standen die beiden abends vor dem Tierheim und baten uns um Hilfe.

Anfangs zeigte er sich hier nicht sehr kooperativ. Man merkt ihm seine Vergangenheit an, denn er hat panische Angst, wenn man einen Stock in die Hand nimmt. Nachdem er dann einen Maulkorb drauf hatte und gemerkt hat, dass seine Attacken uns nicht beeindrucken, er aber auch nichts Schlimmes von uns zu erwarten hat, ging es ganz schnell und er freute sich von Tag zu Tag mehr, seine Bezugspersonen zu sehen.

Mittlerweile ist er überaus verschmust, geht gerne Gassi und das Vertrauen in die Menschen wächst stetig. Bei Fremden geht es meist auch relativ schnell, bis er zugänglich wird. Spaziergänge sind entspannt und machen Spaß mit ihm.

Ein großes Problem besteht mit Futteraggression, woran wir aber bereits arbeiten. Trotzdem wäre es anfangs am Sichersten, ihn in einem anderen Raum zu füttern. Wir wissen leider nicht, was in seiner Vergangenheit passiert ist und warum er so extrem reagiert.

BAMBAM ist grundsätzlich ein freundlicher Hund. Allerdings gibt es gewisse Trigger, die zu aggressivem Verhalten führen können. Meist handelt er dann aus Selbstschutz heraus. Er muss langsam lernen, dass dies nicht mehr nötig ist.

Er braucht Menschen mit Geduld und Sachverstand, die es ihm nicht übelnehmen, wenn es anfangs die ein oder andere Situation geben wird, in der sie angeknurrt werden. Keinesfalls sollte man dann unsicher werden, sondern ihm mit Ruhe und Klarheit vermitteln, dass alles in Ordnung ist. Er ist das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt und damit sollten Interessenten auch kein Problem haben.

Wenn Sie BAMBAM kennenlernen möchten, melden Sie sich gerne bei uns. Wir begleiten Sie beim Vermittlungsprozess und stehen auch danach immer zur Seite.


JAX

Malinois-Münsterländer-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 25.05.2023

JAX kam im Mai gemeinsam mit seiner Schwester zu uns. Grund hierfür war eine amtliche Wegnahme.

Der junge Rüde durfte leider bisher nicht viel kennenlernen, lernt aber sehr schnell. Während er bei seinen Vorbesitzern durch aggressives Verhalten aufgefallen ist, zeigt er sich hier sehr freundlich. Voraussetzung ist allerdings, dass nicht er die Verantwortung übernehmen muss, sondern jemand dem er vertraut. Er braucht klare Strukturen und Grenzen und nimmt diese auch sehr gut an. Bei Unsicherheit neigt er dazu, nach vorne zu gehen, was durch gutes Handling aber vermieden werden kann.

Mit seiner Schwester ist er gut verträglich und wir können uns eine Vermittlung zu einem Zweithund vorstellen. Wir bevorzugen eine getrennte Vermittlung der beiden, da sie sich gegenseitig oft sehr hochpushen und in negativem Verhalten verstärken.

JAX ist hier sehr verschmust mit seinen Bezugspersonen und wir wünschen uns deshalb Menschen, die ihm sowohl Zuneigung geben, als auch Konsequenz und klares Verhalten. Hundeanfänger wären nicht geeignet für ihn. Bei den richtigen Menschen wird er sich zu einem tollen Hund entwickeln, bei den falschen wird er allerdings wieder in altes Verhalten zurückfallen. Wir sind uns hier unserer Verantwortung bewusst, sorgsam das richtige Zuhause für ihn auszuwählen.

Rassetypisch möchte JAX gefördert werden und eine ausgewogene körperliche und geistige Auslastung haben. Er ist ein toller Hund, der unsere Herzen schnell erobert hat. Er kann sehr sensibel sein und wir wünschen uns Menschen mit Verständnis für seine Vergangenheit, aber auch mit Hundeverstand.

Bei Fragen oder dem Wunsch JAX kennenzulernen, können Sie sich gerne jederzeit im Tierheim melden.


DANTE

Malinois-Münsterländer-Mix, Rüde, kastriert, geb.: 25.05.2023

DANTE kam im Juni 2025 durch eine polizeiliche Wegnahme zu uns.

Der junge Kerl hatte eine bewegte Vergangenheit, in der es leider zu mehreren Beißvorfällen kam. Bei uns zeigte er sich von Anfang an freundlich, zu Beißabsichten kam es bisher kein einziges Mal. Er wird hier sehr konsequent und mit einer festen Struktur und Regeln geführt und betreut. Dies tut ihm sichtlich gut, allerdings hinterfragt er den Menschen auch gerne Mal. Nicht mittels Aggression, sondern indem er „sein Ding machen will“ und das andere Ende der Leine einfach ignoriert. Er durchschaut hier sehr schnell, wer es ernst meint und wer nicht. DANTE braucht viel Zuneigung und kuschelt gerne mit den Pflegern. Seine neuen Menschen müssen also ganz viel liebevolle Konsequenz mitbringen.

Mit anderen Hunden versteht DANTE sich je nach Sympathie gut. Sollte er zu einem Zweithund vermittelt werden, dann bevorzugt zu einer souveränen Hündin.

Wir werden ihn nicht an Familien mit Kindern vermitteln, da wir uns aufgrund seiner Vorgeschichte unserer Verantwortung bewusst sind. Zudem sollten Interessenten bereits Hundeerfahrung haben bzw. gewillt sein, noch dazuzulernen.

Besonders gearbeitet werden muss an seiner Frustrationstoleranz, sowie an seiner Impulskontrolle. Malinoistypisch steigert er sich schnell in unerwünschtes Verhalten hinein. Auch seine Leinenführigkeit ist ausbaufähig, woran wir aber bereits arbeiten.

DANTE ist ein bildschöner Hund mit viel Potential zum tollen Begleiter. Es wird aber auf dem Weg dahin bestimmt manchmal anstrengend oder frustrierend sein. Deshalb suchen wir Menschen, die nicht gleich aufgeben, sondern die das in ihm sehen, das auch wir sehen – einen Hund, der unheimlich viel Pech im Leben hatte und dennoch einen wahnsinnig tollen Charakter hat.


NACHO

Deutscher Schäferhund, Rüde, unkastriert, geb. ca.: 2023

Unser wunderschöner Schäferhundrüde NACHO wurde angebunden an einem Baum im Wald gefunden. Da sich niemand für ihn meldete, gehen wir davon aus, dass er ausgesetzt wurde.

Bei uns zeigt sich NACHO grundsätzlich sehr freundlich und anhänglich. Auch fremde Menschen schließt er schnell in sein Herz. Er kommt trotz des erhöhten Stresslevels im Tierheim generell gut zur Ruhe, kann aber auch sehr hektisch und aufgeregt werden, sobald er in Erwartungshaltung ist.

Aufgrund seiner Vergangenheit hat er große Probleme damit, zurückgelassen zu werden. In seinem Zwinger ist es mittlerweile kein Problem mehr, wenn die Tierpfleger gehen. Draußen auf der Wiese steigert er sich dann allerdings sehr in negatives Verhalten hinein. Wenn seine Bezugsperson weggeht, bellt er laut und anhaltend, versucht in die Tür zu beißen und läuft und springt hektisch hin und her. Seine neuen Menschen sollten diese Verlustangst ernst nehmen und mit viel Geduld daran arbeiten.

Seine Leinenführigkeit ist leider katastrophal. Er ist sehr abgestumpft und lernt nun langsam, auf die Signale des Menschen zu hören. Wenn er wohin möchte, weiß er genau, wie er seine über 50 Kilo einsetzen muss. Deshalb müssen seine zukünftigen Besitzer unbedingt auch die körperliche Stärke haben, ihn halten zu können.

Mit anderen Hunden scheint NACHO keine Erfahrung zu haben. Er versucht bei der ersten Annäherung erst mal, das Gegenüber einzuschüchtern. Er braucht hier Anleitung durch einen erfahrenen Menschen oder einen souveränen Hund. In der Interaktion weiß er dann nicht wirklich, was er machen soll und wechselt dabei zwischen Ignorieren und Scheinattacken, welche aber sehr zurückhaltend sind. Er ist nicht aggressiv mit anderen Hunden, bei einem Zweithund sollte aber darauf geachtet werden, dass dieser ihm mental und körperlich gewachsen ist.

Es macht uns unheimlich wütend, dass mit einem Lebewesen so umgegangen wurde und er wie Müll entsorgt wurde. Trotz allem hat NACHO das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Er will lernen und er ist einfach nur glücklich, wenn er dabei sein darf. Er hat hier schon einige Fortschritte gemacht und wir sind uns sicher, dass er bei den richtigen Menschen ein Traumhund wird. 


BURLI

Kuvasz, Rüde, kastriert, geb. ca. 2019

Burli kam nach Vermittlung aufgrund mehrerer Beißvorfälle leider wieder zurück im Tierheim. Ursprünglich kam er als Fundhund zu uns, über seine Vergangenheit können wir somit nichts sagen. Der Rüde bindet sich eng an seine Bezugspersonen und hält andere Zweibeiner auf Abstand. Rassetypisch ist er sehr wachsam und braucht unbedingt ein sicher eingezäuntes Grundstück. Er liebt es, draußen zu sein und wird auch in Zukunft sicherlich viel Zeit im Garten verbringen wollen. Dennoch wird Burli auf keinen Fall in reine Außenhaltung vermittelt, dafür ist er viel zu gern nah bei seinen Menschen. Laut seiner Vorbesitzer kann er alleine bleiben und ist stubenrein. Er kennt die gängigen Grundkommandos und fährt problemlos im Auto mit. Burli ist kein Anfängerhund. Er hat mehrfach zugebissen und das muss unbedingt ernst genommen werden. Dennoch hat er sich bei uns in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Er schafft es inzwischen auch in unmittelbarer Nähe zu fremden Menschen, sich zurückzunehmen und den Zweibeinern die Kontrolle über die Situation zu überlassen. Findet er einen Menschen sympathisch, dann ist inzwischen auch keine lange Kennenlernphase mehr möglich, bis er diesen an sich heranlässt. Für „seine“ Zweibeiner würde der Rüde alles tun. Er ist hier ein absoluter Verlasshund, orientiert sich trotz seiner Herdenschützer-Gene perfekt an uns Menschen und würde bei ausgiebigen Kuscheleinheiten am liebsten in den Zweibeiner hineinkriechen. Dass er mit seinen 50 kg etwas zu schwer ist, um als Schoßhund Karriere zu machen, hat er bisher noch nicht verstanden. Unser Burli ist generell verträglich mit anderen Hunden, er kommuniziert inzwischen sehr schön mit Artgenossen und kann unter entsprechender Anleitung und Absicherung problemlos in einer Hundegruppe mitlaufen. Eine Vermittlung zu einem Zweithund kann jedoch nur bei 100%ig passender Sympathie zwischen den Vierbeinern erfolgen, wenn zudem gewährleistet ist, dass sie zumindest in der Anfangszeit nicht unbeaufsichtigt zusammen sind. Zu Katzen und anderen Kleintieren kann Burli nicht vermittelt werden, auch Kinder dürfen aufgrund seiner Vergangenheit nicht in seinem neuen Zuhause leben. Burli ist ein Rüde, der weiß, was er will. Er braucht nun Menschen, die das ebenfalls wissen und ihm die Verantwortung konsequent und vor allem dauerhaft abnehmen. Sie müssen die Körpersprache von Herdenschützern lesen können, denn Burlis Kommunikation ist sehr fein und für den Laien ist oft nicht zu erkennen, was der Rüde einem mit seinem Verhalten sagen möchte. Für Herdenschutzhunde-Fans ist unser Hübscher ein Traum, denn er bringt genau das mit, was von einem Hund seiner Art erwartet wird. Unterschätzt man ihn und seine Vergangenheit nicht und behält man seine schwierigen Seiten im Hinterkopf, gewinnt man einen klaren Hund, der für seine Bezugsperson alles tun würde. Wenn unser Burli Ihr Interesse geweckt und Sie Erfahrung mit (Herdenschutz-)Hunden haben, dann melden Sie sich gerne bei uns im Tierheim.


WILLY

Foxterrier Mix, Rüde, kastriert, geb.: 13.03.2015

WILLY ist seit 07.11.2015 bei uns. Wir haben ihn von einer ungarischen Tötungsstation übernommen.

Er ist in seinen guten Phasen sehr freundlich und lässt sich dann auch gerne streicheln, in seinen „anderen“ Phasen ist er leider sehr unkontrolliert und wie in einer anderen Welt. Seine große Leidenschaft ist das Rennen. Kann er laufen, ist er glücklich.

WILLY ist leider nicht ganz gesund. Anfangs konnte er sich gar nicht auf Dinge fokussieren, was aber durch entsprechende Übungen besser wurde. Er lernt gerne Neues, aber benötigt hierzu sehr, sehr viel Zeit. Wenn mehrere Reize gleichzeitig auf ihn einwirken, bedeutet das für ihn puren Stress und er fängt an, sich im Kreis zu drehen oder verfällt dann in aggressives Verhalten. Woher das genau kommt, konnte leider trotz umfangreicher medizinischer Untersuchungen nicht geklärt werden.

Je mehr man sich aber mit ihm beschäftigt, desto mehr lernt man WILLY zu „lesen“ und desto besser lassen sich solche Situationen vermeiden. Ob sich das in Zukunft ganz geben wird, ist nicht sicher.

Mit anderen Hunden kann WILLY leider nicht umgehen, deshalb wird er nur als Einzelhund vermittelt.

Zum jetzigen Zeitpunkt benötigt WILLY ein Zuhause mit einem eingezäunten Garten, in dem er sich frei bewegen kann. Ob er jemals in einem Haus/Wohnung zurechtkommt, muss die Zeit zeigen. Auch Gassi-Gehen ist nicht möglich, da ihn dies überfordert.


MAREK

reserviert
Šarplaninac-Mischling, Rüde, kastriert, geb.: 2019

MAREK ist seit 2023 im Tierheim und wurde wegen Überforderung bei uns abgegeben.

Der sanfte Riese ist ein typischer Vertreter der Herdenschutzhunde. Welche Rassen genau drinstecken, lässt sich allerdings nicht zweifelsfrei sagen. Er ist sehr loyal seinen Bezugspersonen gegenüber, während er bei Fremden misstrauisch ist und jeden erst mal anbellt. Mit ihm bekannten Menschen kuschelt er gerne. In seinem alten Zuhause durfte MAREK leider nicht viel kennenlernen, umso mehr genießt er nun seine Ausflüge mit seinen Bezugspersonen.

Mit anderen Hunden hat MAREK nicht viel Erfahrung. Hündinnen findet er schon ganz gut, allerdings weiß er nicht so richtig, was er machen soll. Es wird aber Stück für Stück besser.

Seine Leinenführigkeit ist leider nicht die beste, was aufgrund seiner Größe und Kraft einiges an Standhaftigkeit seitens des Menschen voraussetzt. Besonders wenn er andere Hunde sieht, ist er oft schwierig zu halten.

Wir wünschen uns für ihn ein ländliches Umfeld mit einem eingezäunten Grundstück. Er streift gerne über unsere Hundewiesen und meldet es sofort, wenn jemand Fremdes sich in der Nähe aufhält. Kinder und Katzen sollten im neuen Haushalt nicht leben.

Wer also über Hundeerfahrung verfügt, es mit einem kleinen Sturkopf aufnehmen will und einen treuen Begleiter fürs Leben sucht, der ist bei MAREK an der richtigen Stelle.